Die Erde ist so groß und voller Wunder. Manche Orte sind wie der Mond und manche Orte sind wie der Mars.Beispielsweise liegt die Stadt Lenghu im Nordwesten des Qaidam-Beckens mit einer Fläche von 17.460 Quadratkilometern und einer Höhe von 2.800 Metern. Das Gelände ist komplex und trostlos. Er gilt als der marsähnlichste Ort der Erde. Die leblose Szenerie ist sowohl visuell als auch psychologisch schockierend und subversiv.

Hier befindet sich auch die berühmte Erdölbasis Qinghai Lenghu, ein typisches Beispiel für eine Stadt, die aufgrund des Öls florierte und unterging.

Im Jahr 1954 kam die erste Gruppe geologischer Teammitglieder zur Erkundung hierher und entdeckte Ölstrukturen, und sofort begannen groß angelegte Entwicklungs- und Bauarbeiten.

In den 1960er Jahren war Lenghu eines der vier berühmten Ölfelder des Landes. In seiner Blütezeit lebten dort mehr als 100.000 Menschen.

Als jedoch die Ölressourcen allmählich abnahmen oder sogar versiegten, evakuierten Ölarbeiter weiter und die meisten der mehr als 100.000 Menschen zogen weg.

Heutzutage ist die riesige Ölstadt durch Treibsand weitgehend zerstört. Im Jahr 2020 betrug die ständige Einwohnerzahl nur mehr als 200, was die Stadt nahezu leer machte.

Der Wohlstand von nur 50 Jahren verging wie eine flüchtige Wolke.

Mit Blick auf den Lenghu-See aus der Perspektive des Jilin-1-Satelliten sind die Straßen gerade, die Häuser ordentlich und die Größe großartig. Der ursprüngliche Wohlstand ist immer noch vage sichtbar, was traurig ist.