Backblaze hat seinen Halbjahresbericht zur SSD-Betriebszuverlässigkeit veröffentlicht, in dem das Unternehmen SSD-Ausfallraten und die durchschnittliche Lebensdauer erörtert. Bevor wir uns mit den Statistiken befassen, fragen Sie sich vielleicht, was hinter den einzelnen „vierteljährlichen Zahlen“ steckt, die Backblaze konsolidiert. Die Motivation dahinter liegt auf der Hand: Speicherlösungen wie SSDs und Festplatten halten länger als andere Hardwarekomponenten.

Backblaze testet eine Reihe von Speichergeräten, um Verbraucher über deren durchschnittliche Betriebszeit zu informieren und Informationen zur Ausfallrate bereitzustellen. Dies hilft bei der Auswahl des am besten geeigneten Anbieters sowohl für Durchschnittsnutzer als auch für Unternehmen, die auf massive Datenspeicherung angewiesen sind.

Rückblickend hat Backblaze bestätigt, dass ihre „Bewertungszahlen“ im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen sind, da das Unternehmen nun 3.144 SSDs in seinen Servern hat, was einer Steigerung von fast 20 % gegenüber 2022 entspricht. Höhere Datensätze bedeuten zweifellos, dass die erhaltenen Ergebnisse zuverlässiger sind, aber sie werden auch einige Unklarheiten enthalten. Backblaze hat neue SSDs von Crucial, WDC und Seagate vorgestellt.

AFR (Annual Failure Rate) bezieht sich darauf, ob eine SSD während eines bestimmten Zeitraums im Jahresvergleich nicht mehr funktioniert. Backblaze-Statistiken zeigen, dass SSDs von Seagate (Modell SSDSCKKB240GZR) einen AFR von 830 % haben, diese Daten gelten jedoch nur für zwei Laufwerke aus dem ersten bis zweiten Quartal. Der Grund dafür wurde zwar nicht bekannt gegeben, es könnte jedoch etwas mit der SSD-Produktion zu tun haben, da Seagate selbst ein recht zuverlässiger Anbieter von Speicherlösungen ist. Darüber hinaus war das vierteljährliche AFR-Wachstum mit 1,05 % minimal.

Was die durchschnittliche Ausfallrate (AFR) von SSDs betrifft, ermittelt Backblaze diese Zahl durch Analyse der „Power-On-Time“ oder POH (Power-On-Time, POH) von SSDs, die im Laufe des Quartals ausgefallen sind. Das Unternehmen bekräftigt, dass die Betriebsdauer einer SSD proportional zu ihrem Durchschnittsalter ist, weshalb ihre „Staffel“ von SSDs eine durchschnittliche Betriebsdauer von 25 Monaten hat, wobei diese Zahl mit der Zeit steigen soll. Der lebenslange AFR ist ebenfalls ein Schlüsselfaktor und wird als „echter Test“ einer Fahrt eingestuft. In diesem Fall verzeichnete Backblaze einen bescheidenen vierteljährlichen Anstieg von 0,9 %.

Die vom Unternehmen bereitgestellten Daten sind sehr interessant und wir schätzen die Bemühungen, die sie in die Zusammenstellung tatsächlicher Daten gesteckt haben, was Unternehmenskunden sicherlich bei der Auswahl ihrer jeweiligen Speicherlösungen helfen wird.

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