Der deutsche Sovereign TechFund hat erhebliche und dringend benötigte Investitionen in eine Vielzahl von Open-Source-Upstream-Projekten bereitgestellt, vom GNOME-Desktop bis zu in Rust geschriebenen Coreutils und mehr. Heute stellte der Sovereign Technology Fund seine neueste Finanzierung zur Förderung des Open-Source-Software-Ökosystems vor.

Zu den heute vom Sovereign Technology Fund angekündigten neuen Investitionen gehören Mamba, GNOME und PHP. Der Fonds wird weiterhin die Arbeit von GNOME in den Bereichen Barrierefreiheit, Tools und Sicherheit von Linux-Desktops finanzieren, beispielsweise rund um die systemeigene Verschlüsselung.

Für PHP hat der Sovereign Technology Fund 205.000 € bereitgestellt, um zur Verbesserung der Nachhaltigkeit und Sicherheit von PHP beizutragen. PHP-Entwickler werden diese STF-Finanzierung nutzen, um ihre PECL-Erweiterungsverteilungssysteme zu überarbeiten, weitere Verbesserungen an der Sicherheit und Codeprüfung von PHP vorzunehmen, die PHP-Dokumentation zu verbessern und weitere Entwicklungen rund um Testtools durchzuführen.

Der Sovereign Technology Fund hat im Rahmen seines Programms zur Behebung von Schwachstellen außerdem ein Bug-Bounty-Programm gestartet. Das Bug-Bounty-Programm richtet sich vor allem an Sicherheitsforscher und zielt zunächst auf die Projekte systemd und SequoiaPGP ab. Die STF bietet im Rahmen der Behebung von Sicherheitsproblemen auch „Fix“-Kopfgelder an. Weitere Einzelheiten zum STF-Bug-Bounty-Programm werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

Weitere Einzelheiten zu den neuesten Bemühungen des Sovereign Technology Fund finden Sie unter:

https://www.sovereigntechfund.de/news/newsletter-april-2024