Da der berühmte Analyst Ming-Chi Kuo bekannt gab, dass AMDs künftige Einnahmen „rasant wachsen“ werden, wird AMDs Abteilung für künstliche Intelligenz in den nächsten Jahren eine gewaltige „Wende“ einleiten. Wenn man AMD und NVIDIA miteinander vergleicht, wurden die Vorteile von AMD im Bereich der künstlichen Intelligenz immer von NVIDIA in den Schatten gestellt. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass das Unternehmen den Boom der künstlichen Intelligenz „frühzeitig“ genutzt hat, gepaart mit den überlegenen Softwareressourcen von NVIDIA. Branchenexperten deuten jedoch darauf hin, dass AMD bald ein Comeback erleben wird, möglicherweise bereits im Jahr 2024.
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Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo veröffentlichte einen Artikel auf Medium, in dem er sagte, dass AMDs Lieferungen von Chips für künstliche Intelligenz im Jahr 2024 ein gutes Wachstum verzeichnen könnten. Im Vergleich zum riesigen Anteil von NVIDIA werden die Lieferungen von AMD jedoch voraussichtlich nur 10 % der „CoWoS-basierten“ Lieferungen von NVIDIA ausmachen. Dies zeigt deutlich, dass NVIDIA derzeit den Thron der Branche der künstlichen Intelligenz innehat und es großer Anstrengungen und mehrerer Jahre bedarf, um an NVIDIA heranzukommen. AMD hat geplant, Startups wie Nod.ai zu übernehmen, um die Entwicklung von Softwareressourcen für künstliche Intelligenz voranzutreiben, aber es bleibt noch viel zu tun.
Ming-Chi Kuos Prognosen für den Bereich der künstlichen Intelligenz im Zeitraum 2024–2025 lauten wie folgt:
Meine neueste Untersuchung zeigt, dass die KI-Chiplieferungen von AMD im Jahr 2024 (hauptsächlich MI300A) etwa 10 % der Lieferungen von NVIDIA ausmachen werden (basierend auf CoWoS).
Microsoft ist AMDs größter Kunde von Chips für künstliche Intelligenz im Jahr 2024 (mehr als 50 % der Lieferungen gehen an Microsoft), gefolgt von Amazon. Meta und Google testen derzeit die KI-Chips von AMD und Meta dürfte eher der nächste CSP-Kunde für KI-Chips werden.
Der Hauptzielmarkt für AMDs Chips für künstliche Intelligenz ist CSP, da CSP über hervorragende Softwarefähigkeiten verfügt und die Softwareschwächen von AMD beheben kann.
Es wird erwartet, dass CSP im Jahr 2025 der Hauptkunde von AMDAI-Chips bleiben wird. Wenn die Zusammenarbeit zwischen Microsoft und AMD reibungslos verläuft und Aufträge von Meta und Google gewonnen werden, wird erwartet, dass AMDs AI-Chip-Lieferungen im Jahr 2025 deutlich 30 % oder mehr von NVIDIA (basierend auf CoWoS) erreichen werden.
Analysten gehen davon aus, dass Microsoft AMDs größter Kunde wird und den Großteil der künstlichen Intelligenzlieferungen des Unternehmens ausmacht. Unternehmen wie Meta und Amazon betrachten AMD ebenfalls als Alternative, aber das hängt wiederum davon ab, wie AMD Microsoft beliefert. Apropos Microsoft: Wir haben berichtet, dass das Unternehmen mit OpenAI zusammenarbeitet und auch die Entwicklung eigener Chips für künstliche Intelligenz plant, was darauf hindeutet, dass das Unternehmen entweder völlige Unabhängigkeit anstrebt oder nach anderen Lieferanten als Nvidia sucht.
Die Bedeutung von AMD in der Branche der künstlichen Intelligenz hängt vollständig von der Einstellung des Unternehmens zu seinen Softwareressourcen sowie zu Technologien der nächsten Generation wie den Beschleunigern InstinctMI300 und MI400 ab, die auch der wichtigste strategische Plan des Unternehmens zur Eroberung von Marktanteilen sind. Wenn es AMD gelingt, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen, werden seine KI-Auslieferungen um 30 % steigen (im Vergleich zu den CoWoS-basierten Auslieferungen von Nvidia), was in der Tat ein großer Erfolg für AMD ist. Die EPYC-CPU-Familie des Unternehmens hat auf den Server-, Workstation- und Rechenzentrumsmärkten bereits erhebliche Fortschritte gemacht, aber um ähnliche Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz mit Konkurrenten wie Nvidia zu erzielen, ist möglicherweise schnelles Handeln erforderlich.