Google sagte, es werde Kartendaten verwenden, um Städten bei der Optimierung von Verkehrssignalen zu helfen. Über seine Karten-App hat Google Zugriff auf riesige Mengen täglicher Verkehrsdaten und nutzt diese, um Städten kostenlose KI-optimierte Empfehlungen zur Ampelsteuerung zu geben, die die Stopp-/Startzeiten um 30 % und die Kreuzungsemissionen um 10 % reduzieren können.

Bisher hat Project Green Light mit 12 Städten auf der ganzen Welt zusammengearbeitet, um Zeitempfehlungen für 70 verschiedene Kreuzungen bereitzustellen. Das Unternehmen gibt an, dass es nur fünf Minuten dauern wird, die Änderungen umzusetzen und dabei die bestehenden Managementsysteme der Stadt zu nutzen.

Daten sind einer der Schlüssel; Städtische Verkehrsingenieure haben einfach keinen Zugriff auf so umfangreiche und qualitativ hochwertige Informationen wie Google, wo so viele Android-Geräte und Navigationssysteme im Auto online sind und ständig Standortdaten melden.

Ein weiterer Grund ist, dass das Google-Forschungsteam über Tools und Fachwissen für künstliche Intelligenz verfügt. Sie haben ein System entwickelt, das künstliche Intelligenz und Kartendaten nutzt, um Modelle einzelner Kreuzungen und ihrer Verkehrssignale und -muster zu erstellen. Anschließend erweitern sie diese Modelle auf andere Kreuzungen im selben Gebiet, um eine optimale Synchronisierung zu erreichen und die Fahrzeugbewegung sicherzustellen.

Verkehrsingenieure erhalten einfache Timing-Änderungsempfehlungen, die sie mithilfe vorhandener Systeme umsetzen können. Abbildung/Google-Recherche

Das Tool modelliert und analysiert Tausende von Kreuzungen gleichzeitig, um eine stadtweite Karte des Verkehrsflusses zu erstellen und virtuelle Experimente durchzuführen, um so vielen Autofahrern wie möglich eine „grüne Welle“ näher zu bringen und so Verkehrszeiten, Kraftstoffverbrauch und Emissionen zu reduzieren.

„Erste Daten deuten auf eine potenzielle Reduzierung der Parkzeiten um 30 % und eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 10 % hin“, heißt es auf der Projektwebsite. Dies gilt natürlich nur für die Emissionen einer einzelnen Kreuzung, nicht für die gesamte Stadt. Aber dieser Ansatz könnte wirklich einen Unterschied machen, wenn er einmal in großem Maßstab eingeführt wird.

Zu den ersten Städten, die das Green Light-Programm testen, gehören Rio de Janeiro, Seattle, Hamburg, Bangalore, Haifa, Budapest, Kalkutta, Abu Dhabi, Hyderabad, Manchester, Bali und Jakarta. Google sagt, dass die 70 Kreuzungen, die derzeit getestet werden, das Potenzial haben, etwa 30 Millionen Autofahrten pro Monat zu beeinflussen.

David Atkin, Manager für Analyse und Berichterstattung bei Transport for Greater Manchester, sagte: „Green Lights“ hat Möglichkeiten aufgedeckt, die uns zuvor nicht bewusst waren, und hat Ingenieure dazu veranlasst, die möglichen Vorteile einer Änderung der Signalzeiten zu prüfen. Dies liefert wertvolle Einblicke in unsere Stadt mit 2.400 Ampeln. Sowohl das Green Light-Team als auch das Transport for Greater Manchester-Team bringen Fachwissen und Ideen ein, um das Reisen zu verbessern und Emissionen zu reduzieren.“

Google lädt andere Städte ein, sich auf die Warteliste einzutragen, und im Laufe der Zeit werden weitere hinzukommen. Sehen Sie sich das Video unten an.