Laura Miele, eine weibliche EA-Führungskraft, sprach kürzlich in einem Interview darüber, wie sich KI positiv auf die Zukunft des Gamings auswirken wird, und griff damit die Kommentare von EA-CEO Andrew Wilson von Anfang des Jahres auf.
Laura Miele ist seit 30 Jahren bei EA. In einem Interview mit Bloomberg sagte sie, dass EA eigentlich schon immer ein „(US-)lokales Unterhaltungsunternehmen mit künstlicher Intelligenz gewesen sei“ und dass die Forschung des Unternehmens zur KI-Technologie auf das Original „Madden Football“ aus dem Jahr 1988 zurückgehen könne. Sie wies darauf hin, dass das Spiel KI verwende, um Spieler auf der anderen Seite des Balls zu programmieren. Sie sagte jedoch, dass sich die KI-Technologie im Jahr 2023 bereits in einer „neuen Phase“ befinde und die Zukunft des Gamings entscheidend prägen könnte.
Sie sagte: „Diese (KI) wird unsere Tools und Arbeitsabläufe definitiv optimieren und dazu beitragen, bessere Erlebnisse für unsere Spielerinnen und Spieler zu schaffen. Sie wird den Inhalt, die Häufigkeit und die Art und Weise, wie wir sie anzeigen, erheblich erweitern.“
Sie fügte hinzu, dass KI auch „unglaublich transformativ“ für das Geschäftsmodell von EA sein und dazu beitragen könnte, das Unternehmen auf neue Buchrezensionen zu skalieren. Miele sagte, dass EA bereits mehr als 700 Millionen Spieler in seinem Netzwerk hat und KI bei der Moderation von Inhalten helfen kann: „KI wird eine bedeutende Rolle bei unserer Transformation in großem Maßstab spielen, bei der es um die Idee geht, Inhalte zu moderieren und die Community zu schützen.“
Zuvor sagte Miele auch, dass KI Entwicklern dabei helfen kann, die „kreative Iteration“ zu beschleunigen. Sie glaubt, dass Entwickler KI nutzen können, um neue Ideen auszuprobieren und im teuren und langwierigen Prozess der Spieleentwicklung „Spaß zu finden“. Sie sagte, dass durch KI auch das „Tempo neuer Inhalte“ beschleunigt werde.
Eine der größten Bedenken hinsichtlich der Entwicklung von KI in der Kreativbranche besteht darin, dass sie zu Arbeitsplatzverlusten führen wird. Andrew Wilson, CEO von EA, antwortete zuvor, dass dies eine „berechtigte Besorgnis“ sei und wies darauf hin, dass die landwirtschaftliche und industrielle Revolution dazu geführt habe, dass eine große Belegschaft „nirgendwo hingehen“ könne. Wilson sagte jedoch, dass die Beschäftigungsmöglichkeiten in Zukunft wahrscheinlich „erheblich zunehmen“ würden. Allerdings beruhigen diese Spekulationen die Arbeiter in der Spielebranche nicht. Viele Menschen sind immer noch besorgt über andere Probleme, die KI in der Branche verursachen könnte.
EA arbeitet seit vielen Jahren daran, mithilfe von KI fortschrittliche Spieleentwicklungssysteme zu entwickeln. Im Jahr 2018 gab das Unternehmen bekannt, dass mehr als 1.000 Mitarbeiter an einem ehrgeizig klingenden KI-Technologieprojekt namens „Project Atlas“ arbeiten.