Mehrere Führungskräfte der Sony-Gruppe, darunter CEO Toki Hiroki, verkauften ihre Unternehmensanteile, nachdem PlayStation angekündigt hatte, sich aus dem Markt für physische Spiele zurückzuziehen. Laut Informationen, die auf der offiziellen Website der US-Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) veröffentlicht wurden (die Quelle ist der Twitter/X-Nutzer DeekeTweak), gehören zu den Führungskräften der Sony Group, die ihre Anteile verkauft haben, Totoki Hiroki, Präsident und CEO der Sony Group, Mitomo Tomoki, Chief Strategy Officer der Sony Group, Ravi Ahuja, CEO von Sony Pictures Entertainment, und Jon Platt, CEO von Sony Music Publishing.

Unter ihnen ist die Transaktionsgröße von Toki Hiroki die größte. Am 3. Juli 2026 verkaufte er 225.000 Sony-Stammaktien zu einem Transaktionspreis von etwa 21,02 US-Dollar und einem Gesamt-Cashflow von etwa 4,73 Millionen US-Dollar. Nach diesem Aktienverkauf sank sein direkter Aktienbesitz von 398.250 Aktien auf 173.250 Aktien, was einer Reduzierungsquote von rund 56,5 % entspricht. Sanyou Zhiji schloss die Reduzierung seiner Anteile ebenfalls am 3. Juli ab, verkaufte 25.000 Aktien und zahlte rund 525.500 US-Dollar aus. Nach der Transaktion belief sich der verbleibende Bestand auf 115.700 Aktien, was einem Reduktionsverhältnis von rund 17,8 % entspricht. Ahuja verkaufte 36.826 American Depositary Receipts (ADRs), was der gleichen Anzahl an Sony-Aktien entspricht, und zahlte etwa 776.300 US-Dollar aus. In der Zwischenzeit verkaufte Jon Platt 16.512 ADRs im Wert von etwa 348.900 US-Dollar.

Mehrere Führungskräfte von Sony verkauften ihre Anteile, nachdem PS angekündigt hatte, sich aus dem Markt für physische Spiele zurückzuziehen

Das von Ahuja und Platt eingereichte Erklärungsformular Nr. 4 besagte eindeutig, dass der Aktienverkauf gemäß dem 10b5-1-Handelsplan durchgeführt wurde. Der entsprechende Plan wurde im Juli 2023 formuliert, fast drei Jahre nach dieser Transaktion. Regel 10b5-1 ermöglicht es Unternehmensinsidern, künftige Aktienverkaufsvereinbarungen im Voraus zu planen, um Marktzweifel hinsichtlich der Nutzung wesentlicher nicht öffentlicher Informationstransaktionen auszuräumen.

Andererseits wurde in den Einreichungsunterlagen von Toki Hiroki und Mitomo Chiki die entsprechende Erläuterung der 10b5-1-Regel nicht erwähnt, d. h. aus den SEC-Dokumenten ging nicht hervor, ob die Transaktionen der beiden nach einem vorgefertigten Plan oder als Ergebnis unabhängiger Entscheidungsfindung ausgeführt wurden. Daher kann derzeit nicht bestätigt werden, ob ihre Aktienverkäufe mit der Geschäftsentscheidung von PlayStation zusammenhängen.