Sony Interactive Entertainment hat vor der Veröffentlichung der PS5 Pro umfangreiche Optimierungen an der PSSR-Upscaling-Technologie für künstliche Intelligenz vorgenommen. Bei der jüngsten Analyse von DigitalFoundry zum PS5 Pro-Upgrade von Naughty Dogs Action-Adventure-Spiel The Last of Us Part 2 wurde festgestellt, dass die Upscaling-Technologie PlayStation Spectral Super-Resolution (PSSR) der kommenden Mittelgenerationskonsole nun deutliche Verbesserungen in Qualität und Leistung verzeichnet hat. Es wird erwartet, dass sich dieser Trend vor und nach der Veröffentlichung der PS5 Pro am 7. November 2024 fortsetzt.

Laut der Analyse von DigitalFoundry ist PSSR derzeit besser als AMDs FSR-Upscaling-Technologie bei der Bereitstellung zeitstabiler Bilder. FSR leidet typischerweise unter vielen Okklusionsfehlern und Aliasing-Problemen, wenn Bewegungen auf dem Bildschirm auftreten, wohingegen PSSR damit viel eleganter umgeht, da es auf Sonys Mid-Gen-Konsolen kein klassisches Flimmermuster mit Okklusionsfehlern gibt. Selbst bei gleicher Basisauflösung sehen Bilder über mehrere Bilder hinweg stabiler aus. DigitalFoundry geht davon aus, dass die Unterschiede zwischen FSR und PSSR in den meisten Spielen Letzteres begünstigen werden, da FSR seit seiner Einführung vor über zwei Jahren bekannte Probleme aufweist.

Gleichzeitig bleibt Nvidias DLSS der Goldstandard für die Bildrekonstruktion auf dem PC und liefert in vielen Spielinhalten sehr stabile Bilder. Die Ergebnisse von The Last of Us 1 auf dem PC entsprechen diesem Trend. Im Vergleich zur Spitzenbildqualität von DLSS weist PSSR tendenziell eine zusätzliche Bildfragmentierung an geometrischen Kanten und Blattwerk auf. Aber andererseits handelt es sich hierbei um eine frühe Version von PSSR, und Sony-Entwickler haben gegenüber DigitalFoundry bestätigt, dass sie mit der Technologie bisher erhebliche Optimierungen in Leistung und Qualität festgestellt haben und dass dieser Trend voraussichtlich anhalten wird.