Da sich das Jahr 2024 dem Ende zuneigt, ist die durch Trumps Sieg bei den US-Wahlen im November ausgelöste Welle von Bitcoin-Gewinnbewegungen ins Stocken geraten. Am Montag um 05:25 Uhr Londoner Zeit pendelte Bitcoin bei rund 93.085 US-Dollar, etwa 15.000 US-Dollar unter seinem Rekordhoch von Mitte Dezember. Auch kleineren Münzen wie Ethereum und Dogecoin fehlt die Dynamik.
Trumps Vorliebe für kryptowährungsfreundliche Vorschriften und seine Unterstützung für die Idee der Einrichtung einer nationalen Bitcoin-Reserve haben den digitalen Vermögenswerten Auftrieb gegeben. Allerdings hat die Abschwächung der Erwartungen an eine Zinssenkung durch die Federal Reserve den Spekulationsrausch im Währungskreis abgekühlt.
Nach Trumps Amtsantritt am 20. Januar könnte es mehr Klarheit über das US-Kryptowährungsregime geben. Die Haltung des Republikaners steht im Gegensatz zu Biden, der hart gegen die von Skandalen geplagte Branche vorgeht.
Chris Weston, Forschungsdirektor der Pepperstone Group, sagte, dass die starke Dynamik von Bitcoin seit der Wahl nachgelassen habe, was teilweise auf Kapitalabflüsse aus börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETFs) zurückzuführen sei.
Allerdings ist Bitcoin in diesem Jahr bisher um etwa 120 % gestiegen und hat damit traditionelle Anlagen wie globale Aktien und Gold übertroffen. Auch der Preis von Bitcoin hat sich im Jahr 2023 mehr als verdoppelt und ist als König aus der tiefen Baisse zurückgekehrt.