In diesem Jahr ist die Weltbevölkerung um etwa 82 Millionen Menschen gewachsen, und die Gesamtbevölkerung hat 8,1 Milliarden überschritten.Aus einem Bericht der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) geht hervor, dass die Weltbevölkerung bis Ende 2024 voraussichtlich 8,156 Milliarden erreichen wird, was einem Anstieg von etwa 82 Millionen Menschen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht, was der Hinzufügung eines Deutschlands (rund 84 Millionen Menschen) in einem Jahr entspricht.

Die Bevölkerung Afrikas wächst besonders schnell und wird sich in den nächsten 20 Jahren voraussichtlich verdoppeln; Bis zum Ende dieses Jahrhunderts wird die Bevölkerung Afrikas von derzeit 1,2 Milliarden auf 3,4 Milliarden anwachsen.

Prognosen der Vereinten Nationen zufolge könnte die Weltbevölkerung im Jahr 2037 9 Milliarden und in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts 10 Milliarden erreichen.

Laut DSW-Prognosen wird die Weltbevölkerung Mitte der 1980er Jahre einen Höchststand von 10 Milliarden erreichen.

Die Daten zeigen auch, dass die Bevölkerung kein Schlüsselindikator für den globalen Klimawandel ist. Mit anderen Worten: Mehr Menschen führen nicht unbedingt zu schlechteren Klimabedingungen.

Nehmen Sie Indien als Beispiel. Nach Angaben des Global Footprint Network hat das über 1,4 Milliarden Einwohner zählende Land (das bevölkerungsreichste Land der Welt) 16-mal so viele Menschen wie Deutschland, verbraucht aber nur viermal so viele Ressourcen wie Deutschland. Es zeigt sich, dass der ökologische Fußabdruck, den die Bevölkerung wirtschaftlich schwächerer Länder hinterlässt, deutlich geringer ist als der von wirtschaftlich stärkeren Ländern.