Apple hatte ursprünglich geplant, die 2-Nanometer-Chips von TSMC in der in diesem Jahr eingeführten iPhone 17-Serie zu verwenden, aber den neuesten Nachrichten zufolge wurde jeder Siliziumwafer aufgrund der hohen Kosten des Prozesses mit 30.000 US-Dollar angegeben, was Apple dazu zwang, diesen Plan zu verschieben. Es wird berichtet, dass Apple den Massenproduktionsplan von 2-nm-Chips möglicherweise auf 2026, also für den Einsatz in der iPhone 18-Serie, verschiebt. Das iPhone 17 wird weiterhin die 3-nm-Chips von TSMC verwenden, um TSMC Zeit zu geben, seinen 2-nm-Prozess zu aktualisieren.
Als größter Kunde von TSMC wird die Verzögerung von Apple TSMC nicht in Schwierigkeiten bringen, warnt aber dennoch vor gewissen Risiken. Derzeit beträgt die Ausbeute des 2-Nanometer-Prozesses von TSMC nur 60 %, was die Kosten pro Wafer erheblich erhöht und auch der Konkurrenz in der Branche Hoffnung gibt, aufzuholen.
Unter anderem behauptete Südkorea erneut, dass Nvidia und Qualcomm auch Bestellungen für hochmoderne Chips auf den 2-Nanometer-Prozess von Samsung Electronics verlagern könnten. Ein Teil der Überlegung sind die hohen Kosten und die begrenzte Produktionskapazität von TSMC.
Samsung Electronics wird voraussichtlich im ersten Quartal dieses Jahres mit der Testproduktion von 2-Nanometer-Chips beginnen. Darüber hinaus baut ein weiterer Mainstream-Anbieter, das japanische Unternehmen Rapidus, eine Fabrik in Hokkaido und will im Jahr 2027 2-Nanometer-Wafer in Massenproduktion herstellen.
TSMC wird im April dieses Jahres die Produktion von 2-nm-Chips testen. Branchenschätzungen zufolge wird die 2-Nanometer-Produktionskapazität von TSMC von 10.000 Wafern pro Monat während der Testproduktion bis 2026 auf 80.000 Wafer steigen.
Bevor TSMC die Produktion stabilisiert, wird auf dem 2-Nanometer-Chipmarkt voraussichtlich ein harter Wettbewerb herrschen, der das zukünftige Entwicklungsmuster der High-End-Chipindustrie verändern könnte. Unter ihnen ist Samsung derjenige, der die Position von TSMC am vielversprechendsten beeinflussen könnte.
Berichten zufolge hat Samsung zuvor das japanische KI-Startup Preferred Networks von TSMC als Kunden abgeworben und kooperiert derzeit mit großen Technologieunternehmen aus dem Silicon Valley wie Nvidia und Qualcomm, um den 2-Nanometer-Prozess zu testen.
Dies ist auch eine der Bemühungen großer Technologieunternehmen, ihre Lieferketten stärker zu diversifizieren. Viele Unternehmen möchten nicht, dass TSMC zum dominanten Akteur wird und seine Monopolstellung zur Preiskontrolle nutzt.
Allerdings sind die aktuellen 2-Nanometer-Chipausbeuten von Samsung und Rapidus nicht so gut wie die von TSMC, und auch die mittelmäßige Leistung von Samsung in High-End-Prozessen in der Vergangenheit hat vielen Unternehmen Sorgen bereitet. Daher geht die Branche davon aus, dass die künftige Entwicklung eher auf der Koexistenz von „Dual Sources“ beruhen wird, d. h. TSMC und Samsung teilen sich die Aufträge eines Unternehmens zu gleichen Teilen und schaffen so künstlich Konkurrenz.
Und wenn Samsung keinen Ausweg findet, bevor TSMC sein Marktmonopol vollendet, werden High-End-Chips erneut die Dominanz von TSMC übernehmen. Auch das Chip-Foundry-Geschäft von Samsung wird sich in einer schwierigen Lage befinden und muss derzeit mit Verlusten in Milliardenhöhe rechnen.