Das Browserunternehmen Opera hat einen neuen Agenten für künstliche Intelligenz namens BrowserOperator auf den Markt gebracht, der Aufgaben für Benutzer auf verschiedenen Websites erledigen kann. In einem Demovideo zeigte das Unternehmen, wie ein KI-Agent ein passendes Paar Socken von Walmart findet; Kauf von Eintrittskarten für Fußballspiele auf der Website eines Vereins; und Suche nach Flügen und Hotels auf Booking.com. Opera sagt, dass die Funktion bald über sein FeatureDrop-Programm für Benutzer verfügbar sein wird.
Opera verfügt bereits über Funktionen für künstliche Intelligenz, mit denen Benutzer auch Fragen zu den von ihnen besuchten Webseiten stellen können.
Es ist unklar, ob der Agent auf einer einzelnen Website arbeiten kann oder ob er umfassendere Anfragen wie „Finden Sie mir morgen die günstigsten Flüge von London nach New York“ sowie standortübergreifende Anfragen verstehen und bearbeiten kann.
Das Unternehmen gibt an, dass Benutzer jederzeit sehen können, was der Browser-Betreiber tut, und dass sie den Bildschirm steuern können. Opera behauptet, der Proxy sei sicherer als Konkurrenzprodukte, da er auf dem Gerät und nicht auf der Cloud-Instanz oder virtuellen Maschine des Browsers ausgeführt werde.
Das Versprechen dieser Funktion ist das gleiche wie bei anderen Proxys auf dem Markt: Sie beschreiben dem Agenten eine Aufgabe und er navigiert auf der Website, während er die Aufgabe erledigt.
In diesem Bereich herrscht ein harter Wettbewerb: Der Agent für künstliche Intelligenz von OpenAI namens Operator verwendet ebenfalls einen Browser und steht ChatGPTPro-Benutzern zur Verfügung; Das Browserunternehmen, das Arc Browser herstellt, hat angekündigt, dass der neue Browser Dia über Agentenfunktionen verfügen wird, und Perplexity bereitet die Einführung eines eigenen Browsers namens Comet vor.