Als Reaktion auf den Vorfall „Xie Guangjuns Tochter beim Auspacken“ veröffentlichte Baidu auf seinem offiziellen öffentlichen Konto eine Erklärung, in der es hieß, dass die Informationen im Zusammenhang mit dem Vorfall nicht von Baidu stammten und Mitarbeiter und Führungskräfte auf keiner Ebene befugt seien, auf Benutzerdaten zuzugreifen. In der Erklärung wurde betont, dass Baidu Cyber-Gewalt, die die Privatsphäre anderer stiehlt und preisgibt, entschieden verurteilt und keinerlei Toleranz gegenüber jeglicher Verletzung der Privatsphäre der Benutzer hegt. Baidu sagte in einer Erklärung: „Vielen Dank für Ihr anhaltendes Vertrauen und Ihr Verständnis für Baidu, und Sie sind herzlich eingeladen, unsere Arbeit weiterhin zu überwachen.“

In der Erklärung wurden drei Aspekte erwähnt:

Erstens hat Baidu intern die Anonymisierung und Pseudonymisierung der Daten implementiert; Datenspeicherung und -verwaltung wurden strikt isoliert und getrennt, und Mitarbeiter und Führungskräfte jeglichen Ranges haben keine Befugnis, Benutzerdaten zu berühren. Die Sicherheitsabteilung von Baidu hat immer wieder entsprechende Protokolle abgerufen und die Rechte der Beteiligten überprüft. Es stellte sich heraus, dass die Informationen zum Öffnen der Box nicht von Baidu stammten.

Zweitens wurde nach einer Untersuchung festgestellt, dass die Informationen zum Öffnen der Schachtel aus einer Datenbank von Sozialarbeitern im Ausland stammten – einer Datenbank, die personenbezogene Daten mit illegalen Mitteln sammelt. Der entsprechende Untersuchungsvorgang wurde von der Notarbehörde beglaubigt und notariell beglaubigt.

Darüber hinaus enthält der im Internet kursierende Screenshot „Die Klientin gab zu, dass ihre Eltern ihr die Datenbank gegeben haben“ falsche Informationen. Darüber hinaus tauchten während des Vorfalls zahlreiche Desinformationsinhalte mit sehr ähnlichen Texten in den sozialen Medien auf. Als Reaktion auf relevante Online-Gerüchte hat Baidu den Fall den Organen der öffentlichen Sicherheit gemeldet.