Im vergangenen Jahr hat Intel hart daran gearbeitet, den Linux-Kernel auf das Ende der „Family6“-CPU-Ära vorzubereiten. Da „Family6“ bereits seit den 1990er Jahren im Einsatz ist und Intel-CPUs im Rahmen der neuen CPU-Erkennung in Family19 (wie in DiamondRapids) und Family18 auftauchen werden, wurde die Handhabung des IntelCPU-Modells im Linux-Kernel deutlich angepasst.
Dazu müssen viele Linux-Kernel-Prüfungen neu konfiguriert werden, um mehrere Familien von Intel-Handlern zu verarbeiten. In Linux 6.15 scheinen die meisten Arbeiten endlich abgeschlossen zu sein.
Auf der Linux-Kernel-Mailingliste haben Intel-Ingenieure eine Reihe von Patches veröffentlicht, um eine Prüfung der Handhabung von Intel-Seriennummern abzuschließen und auf die neueste Handhabung des Vendor Family Model (VFM) umzusteigen, um vorhandene Intel-CPUs und zukünftige Prozessoren korrekt zu handhaben.
Sohil Mehta von Intel kommentierte die jüngste Patchserie:
Der Linux-Kernel-Entwickler Ingo Molnar sagte gestern:
Seit heute Morgen wurden die Patches vom x86/core-Zweig übernommen. Da diese Patches nun Teil dieses tip/tip.git-Zweigs sind, sollten sie für das kommende Merge-Fenster von Linux 6.15 eingereicht werden, sofern keine kurzfristigen Probleme oder Bedenken anderer Kernel-Entwickler auftreten.