Laut Mark Gurman von Bloomberg) sagte, dass Apples Versuche, eine nicht-invasive Blutzuckerüberwachungsfunktion für die Apple Watch zu entwickeln, trotz mehr als 15-jähriger Bemühungen, die Funktion auf Verbrauchergeräte zu bringen, noch „viele Jahre“ dauern würden, bis sie zum Erfolg führen.

Das Konzept eines nicht-invasiven Glukosemonitors entstand während der Steve-Jobs-Ära bei Apple mit dem Ziel, einen Sensor in die Apple Watch zu integrieren, der den Benutzern mitteilen könnte, ob sie Prädiabetiker sind, sodass sie proaktive Maßnahmen ergreifen und den Zustand möglicherweise umkehren können. Prädiabetes ist ein Warnsignal dafür, dass der Blutzuckerspiegel über dem Normalwert liegt, aber nicht hoch genug, um als Diabetes diagnostiziert zu werden. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht ein frühzeitiges Eingreifen durch Änderungen des Lebensstils, um das Fortschreiten zu einem ausgewachsenen Typ-2-Diabetes zu verhindern oder zu verzögern.

Bloomberg berichtete zuvor, dass Apple eine Gesundheits-App getestet hat, die Diabetes vorbeugen soll. Im Oktober sagte Gurman, die App könne als Referenz für einige der zukünftigen Produkte von Apple im Zusammenhang mit der Blutzuckerkontrolle dienen, sie werde aber nicht unbedingt zu einem Verbraucherprodukt werden.

Die meisten derzeit von Menschen verwendeten Blutzuckertests erfordern eine Hautpunktion, aber Apple hat versucht, eine Methode zu entwickeln, die Lichtabsorptionsspektroskopie und Laser nutzt, um die Glukosekonzentration im Körper zu bestimmen, ohne die Haut zu punktieren. Berichten zufolge hat Apple einen photonischen Chip aus Silizium entwickelt, der mithilfe von Lichtabsorptionsspektroskopie Laserlicht unter die Haut strahlt, um die Glukosekonzentration im Körper zu bestimmen.

Berichten zufolge ist die Entwicklung der Technologie zur Blutzuckerüberwachung von Apple im Jahr 2023 in die Proof-of-Concept-Phase eingetreten und gipfelt in einem voll funktionsfähigen Prototypengerät, das jedoch immer noch zu groß ist, um in ein Gerät von der Größe einer Apple Watch integriert zu werden. Bei der Discovery Design Group (XDG) von Apple sollen Hunderte von Ingenieuren an dem Projekt arbeiten.

Am Wochenende sagte Gurman außerdem, dass Apple die Einführung einer neuen Gesundheitsberatungsfunktion mit künstlicher Intelligenz in Erwägung ziehe, um über eine „Führungsfunktion“ personalisierte Gesundheitsratschläge und Verbesserungen des Lebensstils bereitzustellen. Berichten zufolge könnte die Funktion irgendwann Teil zukünftiger Apple Health+-Dienste werden.