Der Lingyu-Prozessor basiert auf Ruisixinkes vollständig selbst entwickelter CPU-Kern-IP und On-Chip-Netzwerk-IP und ermöglicht eine erweiterte Out-of-Order-Ausführung, einen Hochgeschwindigkeits-Datenpfad und eine Mesh-Verbindungsstruktur.
Seine Rechenleistung ist vergleichbar mit der gängiger internationaler Serverchips wie Intel und AMD.
Berichten zufolge unterstützt der Lingyu-Prozessor DDR5-Hochgeschwindigkeitsspeicher, unterstützt den PCIe5.0-Standard und das CXL2.0-Protokoll und unterstützt bis zu 8-Wege-Verbindungen.
Gleichzeitig verfügt der Lingyu-Prozessor über RAS-Funktionen auf Unternehmensebene und erfüllt die RISC-V-Serverstandards.
Laut der offiziellen Website von Ruisixinke wurde Ruisixinke Ende 2018 gegründet. Es handelt sich um ein Unternehmen, das RISC-V-High-End-Core-Prozessorlösungen anbietet. Das Gründungsteam stammt aus dem ursprünglichen RISC-V-Projektteam der University of California, Berkeley.
Es versteht sich, dass die RISC-V-Architektur nach der x86- und ARM-Architektur als dritter Weg für Chinas Chipindustrie gilt.
Ni Guangnan, Akademiker der Chinesischen Akademie für Ingenieurwissenschaften, wies einmal darauf hin:Derzeit wird der CPU-Markt hauptsächlich von x86- und ARM-Architekturen monopolisiert. Wenn China diese Situation durchbrechen und eine unabhängige Kontrolle erlangen will, wird die Open-Source-RISC-V-Architektur eine große Chance und Entwicklungsrichtung sein.