Huang Renxun machte auf dem Analystentreffen mutige Aussagen. Angesichts der Herausforderung selbst entwickelter KI-Chips von Großkunden fühlte er sich überhaupt nicht bedroht. Bei einem Analystentreffen diese Woche in Paris machte Huang keinen Hehl aus seiner Zuversicht. Angesichts der Herausforderung, dass Großkunden wie Amazon AWS, Microsoft und OpenAI selbstentwickelte Chippläne auf den Markt bringen, reagierte der Chef von Nvidia fast schon provokant:Nvidias Technologie schreitet so schnell voran, dass die meisten Kundenunternehmen irgendwann ihre eigenen Chipprojekte aufgeben werden.

Er sagte: „Wenn es so einfach wäre, KI-Chips herzustellen, mein Gott, ich weiß nicht, warum ich so hart arbeiten würde.“
Planen Sie die Öffnung der Netzwerktechnologie, um einen größeren Anteil zu ergattern
Noch faszinierender ist, dass Huang Renxun enthüllte, dass Nvidia eine Strategie umsetzt –Es bindet die Netzwerktechnologie nicht mehr an die eigenen Chips zum exklusiven Verkauf, sondern öffnet sie für Kunden, darunter auch Wettbewerber.
Hinter dieser Änderung steckt die proaktive Forderung nach Kooperation seitens einiger Kunden – sie sagten, wenn sie die Netzwerktechnologie von Nvidia nutzen könnten, um ihre eigenen Chips und Nvidias GPUs zu verbinden, seien sie bereit, „alle anderen Geräte von Nvidia kaufen zu lassen“.
Huang Renxun machte keinen Hehl aus seinem Optimismus für diese Strategie und nannte sie eine „superschlaue Strategie“.
Analysten wiesen darauf hin, dass dieser Schritt nicht nur den Marktanteil von Nvidia ausbauen wird, sondern möglicherweise auch die Abhängigkeit der Kunden von Nvidia-Produkten durch ökologischen Lock-in weiter vertiefen wird.