Kürzlich kritisierte Arm-CEO Rene Haas öffentlich die Exportkontrollpolitik der USA für KI-Chips nach China. Er sagte, dass dieser Schritt die allgemeine Entwicklung der Technologie verlangsamen könnte und sich auch negativ auf die gesamte Branche und die Verbraucher auswirken werde.In seiner Rede auf der Founders Forum Global Conference in Oxford bemerkte Haas: „Wenn man den Zugang zu Technologie einschränkt und andere Ökosysteme zum Wachstum zwingt, ist das nicht gut … es macht den Kuchen kleiner, wenn man so will. Und ehrlich gesagt ist es auch nicht gut für die Verbraucher.“

Die USA führten im April neue Beschränkungen für Exporte nach China ein, eine Politik, die Nvidia rund 8 Milliarden US-Dollar gekostet und das Unternehmen fast vollständig vom chinesischen Markt ausgeschlossen haben soll.

Jen-Hsun Huang bezeichnete die US-Exportkontrollmaßnahmen einst als „Misserfolg“ und warnte davor, dass diese Maßnahmen stattdessen chinesische Konkurrenten wie Huawei dazu veranlasst hätten, Wachstum und Innovation im Bereich der künstlichen Intelligenz zu beschleunigen, was letztendlich zur Entstehung wettbewerbsfähigerer Produkte geführt habe.

Haas gab auch bekannt, dass er in den letzten anderthalb Jahren viel Zeit damit verbracht habe, mit der US-Regierung zu kommunizieren und zu versuchen, den politischen Entscheidungsträgern die negativen Auswirkungen der Exportkontrollen auf die Branche klarzumachen.

Er räumte ein, dass es in der US-Regierung viele „intelligente und mit der Industrie vernetzte Leute“ gebe, und er glaube, dass Arms Stimme gehört werde.

Auch Rene Haas lobte Huang und nannte ihn einen erbitterten Konkurrenten und schnellen Innovator.