Am 5. August berichtete Bloomberg, dass die SoftBank Group ihre Anteile an Nvidia und TSMC erhöht. Dieser jüngste Schritt spiegelt einmal mehr den Fokus von CEO Masayoshi Son auf die für die A-Entwicklung erforderlichen Tools und Hardware wider.


Masayoshi Sohn

Aus behördlichen Unterlagen geht hervor, dass SoftBank seinen Anteil an Nvidia im Quartal bis März auf rund 3 Milliarden US-Dollar erhöht hat, gegenüber 1 Milliarde US-Dollar im Vorquartal. Gleichzeitig kaufte SoftBank auch TSMC-Aktien im Wert von rund 330 Millionen US-Dollar und Oracle-Aktien im Wert von 170 Millionen US-Dollar.

Nach Angaben von mit der Angelegenheit vertrauten Personen hat der legendäre Vision Fund von SoftBank im ersten Halbjahr 2025 fast 2 Milliarden US-Dollar durch Vermögenswerte auf dem öffentlichen Markt und Private-Equity-Vermögen erzielt. Die Person sagte, dass das Hauptziel des Vision Fund die Investitionsrendite sei und SoftBank keinen besonderen Druck auf die Vermögensverwertung ausgeübt habe.

Der 67-jährige Sohn möchte nun durch groß angelegte Partnerschaften eine zentralere Rolle bei der KI-Forschung spielen, darunter das 500-Milliarden-Dollar-Rechenzentrumsprojekt Stargate mit OpenAI, Oracle und MGX, einem von Abu Dhabi unterstützten Investmentfonds. Son setzt sich auch aktiv dafür ein, dass TSMC und andere Unternehmen an seinem 1 Billion US-Dollar teuren KI-Fertigungszentrumsprojekt in Arizona teilnehmen.

Derzeit liegt die oberste Priorität der KI-Ambitionen von SoftBank beim Chipdesign-Unternehmen ARM. Masayoshi Son baut nach und nach ein Anlageportfolio rund um das Unternehmen in Cambridge, Großbritannien, und Unternehmen in Schlüsselindustrien auf und versucht, den historischen Aufschwung auszugleichen, den er zuvor verpasst hatte. Diese KI-Rallye hat den Marktwert von Nvidia auf 4 Billionen US-Dollar und den Marktwert von TSMC auf fast 1 Billion US-Dollar gesteigert.

Zum Zeitpunkt der Drucklegung gab es von Vertretern der SoftBank keinen Kommentar.