OpenAI hat sein Flaggschiffmodell GPT-5 offiziell veröffentlicht. Dieses Modell weist in einer Vielzahl von Bereichen eine hervorragende Leistung auf und belegt den ersten Platz in der Liste: Es steht nicht nur an erster Stelle bei der Textgenerierung, Webentwicklung und Erstellung visueller Inhalte, sondern auch an erster Stelle in vielen Schlüsselbereichen wie schwieriger schneller Wortantwort, Programmierung, mathematischem Denken, kreativem Schreiben und Langtextverarbeitung.
Sam Altman, CEO von OpenAI, richtete eine besondere Dankesbotschaft an die Partner mit den Worten: „Vielen Dank an Microsoft, NVIDIA, Oracle, Google und Coreweave für ihre starke Unterstützung, die die Geburt von GPT-5 möglich gemacht hat! Dahinter steckt die kontinuierliche Investition enormer GPU-Ressourcen.“
Satya Nadella, CEO von Microsoft, kündigte sofort die Integration von GPT-5 an: „Heute ist GPT-5 auf mehreren unserer Kernplattformen gelandet, darunter Microsoft 365 Copilot, Copilot, GitHub Copilot und Azure AI Foundry. Dies ist das bislang leistungsstärkste Modell unseres Partners OpenAI, das große Durchbrüche in den Bereichen Argumentation, Codierung und Konversationsfähigkeiten erzielt. Alle Schulungen werden auf der Azure-Cloud-Plattform durchgeführt.“
Gleichzeitig warnte Tesla-CEO Elon Musk auf sozialen Plattformen: „OpenAI wird Microsoft bei lebendigem Leibe auffressen.“
Musk hat eine lange Geschichte mit OpenAI. Im Jahr 2015 beteiligte sich Musk als Mitbegründer an der Gründung von OpenAI. Seine ursprüngliche Absicht bestand darin, eine gemeinnützige Organisation zu gründen, deren Ziel es ist, „sicherzustellen, dass künstliche Intelligenz der gesamten Menschheit zugute kommt“. Allerdings entschied sich Musk 2018 aufgrund von Kontrollunterschieden zum Abgang. Seitdem wurden die Konflikte zwischen den beiden Parteien nach und nach öffentlich. Im Jahr 2024 verklagte Musk OpenAI mehrfach und warf ihm vor, seine gemeinnützigen Verpflichtungen zu verletzen und einen kommerziellen Weg einzuschlagen.
