Dieser kleine Vulkan zwischen den indonesischen Inseln Java und Sumatra hat ein unscheinbares Aussehen, aber eine verheerende Vergangenheit. Anak Krakatau ist eine unscheinbare kleine Vulkaninsel zwischen Java und Sumatra in Indonesien. Die häufigen Explosionen und Explosionen erinnern jedoch an seine Macht – und manchmal auch an seine Bedrohung.
Am 2. Dezember 2023 hat der Land Remote Sensing Satellite 8 (Landsat8) Land Imager (OLI) dieses Bild einer Vulkanwolke aufgenommen. Dazu gehört ein Infrarotsignal (rot), das durch die Hitze der Lava in einem Vulkankrater nahe dem Gipfel der Insel erzeugt wird.
Geologen haben seit Beginn des Holozäns (vor etwa 11.700 Jahren) 57 Eruptionsperioden des Vulkans gezählt. Die jüngste Eruptionsperiode, die im Mai 2021 begann und bis Dezember 2023 andauerte, war durch häufige, aber im Allgemeinen milde Ausbrüche vulkanischer Gase und Aschepartikel gekennzeichnet. Material aus dem Vulkanschlot wird normalerweise einige hundert Meter vom Gipfel entfernt geschleudert, und gelegentlich fließen kleine Lavaströme an der Seite der Insel hinunter ins Meer.
Ab dem 26. November 2023 meldeten Geologen des indonesischen Zentrums für Vulkanologie und Geologische Gefahrenabwehr immer heftigere Explosionen, bei denen Wolken aus vulkanischem Material bis zu 1.000 Meter (3.280 Fuß) über dem Krater aufstiegen. Angesichts der zunehmenden vulkanischen Aktivität hat das Zentrum die Öffentlichkeit gewarnt, einen Abstand von mindestens 5 Kilometern zum Krater einzuhalten. Das Volcanic Ash Advisory Centre in Darwin, Australien, hat die Luftfahrtbranche außerdem mehrfach vor dem erhöhten Risiko von Vulkanasche in der Region gewarnt.
Der Vulkan ist berühmt für einen explosiven Ausbruch und einen starken Tsunami im Jahr 1883, der sich als eines der tödlichsten und zerstörerischsten Vulkanereignisse in der modernen Geschichte erwies. Durch die Explosion verschwand die gesamte Insel Krakatau, doch fünfzig Jahre später tauchte eine neue Insel – Anak Krakatau (was auf Indonesisch „Kinder von Krakatau“ bedeutet) – aus dem Meer auf. Erst im Dezember 2018 stürzte nach einem besonders heftigen Ausbruch des Krakatau-Vulkans ein Teil seiner Südwestseite ein und löste einen Tsunami aus, der auf den Inseln Java und Sumatra Hunderte Menschen tötete und Tausende verletzte.
Bild des NASA Earth Observatory von Lauren Dauphin unter Verwendung von Landsat-Daten des U.S. Geological Survey.
Zusammengestellte Quelle: ScitechDaily