Eines der wichtigsten Highlights von Apples kürzlich veröffentlichtem neuen Produkt AirPods Pro 3 ist die Fähigkeit, empfangene Audiodaten in Echtzeit zu übersetzen. Diese Funktion wird jedoch zum Zeitpunkt der Markteinführung in der EU nicht verfügbar sein.

Laut Informationen, die Apple auf seiner offiziellen iOS 26-Funktionsseite veröffentlicht hat, können Benutzer, die in der EU leben oder eine EU-Apple-ID verwenden, die von Apple Intelligence gesteuerte Echtzeitübersetzungsfunktion nicht nutzen. Die Funktion wird später auch auf den Modellen AirPods 4 und AirPods Pro 2 verfügbar sein.

Branchenanalysten gehen davon aus, dass der Grund für die Einschränkung von Apple wahrscheinlich die strengen Vorschriften der EU zum Schutz von Nutzerdaten sind, darunter die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), das Gesetz über digitale Märkte (DMA) und das laufende EU-Gesetz über künstliche Intelligenz (EU-KI-Gesetz).

Betroffen von diesen Vorschriften war Apple im vergangenen Jahr gezwungen, die Einführung einiger KI-Funktionen auf dem EU-Markt zu verschieben. EU-Nutzer erhalten auf einige Funktionen erst im März 2025 Zugriff.

Die Verzögerung der Echtzeit-Übersetzungsfunktion ist ein weiteres Beispiel für Apples Reaktion auf die strenge Aufsicht der EU und verdeutlicht auch die Realität, dass Technologieriesen ständig zwischen Datenkonformität und der Förderung innovativer Funktionen abwägen.