Musks soziale Plattform X (ehemals Twitter) wurde aufgrund antisemitischer Kontroversen von zahlreichen Werbetreibenden boykottiert, doch Quellen zufolge scheint Berichten zufolge verhandelt X über eine Zusammenarbeit mit dem Online-Shopping-Riesen Amazon, um X-Plattform-Anzeigen in die Anzeigenkaufsoftware von Amazon zu integrieren. Auf diese Weise können kleine und mittlere Händler oder Unternehmen von Amazon X-Werbedienste direkt über Amazon erwerben und ihre Produkte auf X anzeigen.
Derzeit befindet sich die Zusammenarbeit noch im frühen Diskussionsstadium und könnte noch scheitern. Weder X noch Amazon äußerten sich zu der Angelegenheit.
Wenn der Deal zustande kommt, werden viele kleine und mittlere Unternehmen auf die X-Plattform strömen und zu einer wichtigen Kraft bei der Unterstützung des X-Werbegeschäfts werden.
Musk hat zuvor erklärt, dass er mehr kleine und mittlere Unternehmen anziehen werde, und Linda Yaccarino, CEO von X, sagte auch, dass die Werbekunden von X diversifiziert werden. All dies zeigt, dass das X-Werbegeschäft in eine neue Phase eintritt.
Stärken nutzen und Schwächen vermeiden
Letzten Monat wurde Musk vom Mainstream-Europa und den Vereinigten Staaten heftig kritisiert, weil er öffentlich Äußerungen über „jüdische anti-weiße Tendenzen“ auf X unterstützt hatte. Diese Kontroverse führte direkt dazu, dass sich Großkunden wie Apple, IBM und Disney von X zurückzogen.
Musk äußerte sich hinterher auch dazu, dass es unmöglich sei, wenn ihm jemand mit Werbung drohen wollte. Seine Haltung ist ziemlich hart, was möglicherweise seine Entschlossenheit widerspiegelt, das X-Werbegeschäft zu verändern.
Die Verhandlungen von
Aber die Ziele kleiner Kunden sind nicht die gleichen wie die großer Unternehmen, was X mehr Spielraum verschafft.
Nii Ahene, Chief Strategy Officer des digitalen Werbeunternehmens Tinuiti, sagte, dass kleine Unternehmen, insbesondere Start-ups, jetzt die Zielbenutzer seien, die X entwickeln möchte, da diese Kunden normalerweise weniger auf die Sicherheit der Plattform achten und es vorziehen, die Conversion-Rate von Werbung zu erhöhen, um den Umsatz zu steigern. Dies ist zweifellos eine Möglichkeit für die X-Plattform, ihre Stärken zu maximieren und Schwächen zu vermeiden.
Daher umfasst die Werbetransformationsstrategie von X die Entwicklung effektiverer Werbeprodukte für neue Zielgruppen, um mit Branchenriesen wie Meta und Google zu konkurrieren. Der Schwerpunkt verlagerte sich auf die Perfektionierung der Direct-Response-Werbung, die für die Gewinnung kleinerer Werbetreibender von entscheidender Bedeutung war.
Neben Amazon verrieten mit der Angelegenheit vertraute Personen auch, dass X dem Werbetechnologieunternehmen PubMatic einige Werbeflächen zur Verfügung gestellt hat. Der vorgeschlagene Deal wird es PubMatic-Nutzern ermöglichen, über eine Auktion das Recht zu erhalten, auf X zu werben.