Kürzlich wurden im Internet vorläufige Bilder und Spezifikationen des System-on-Chip (SoC) der Xbox-Konsole der nächsten Generation mit dem Codenamen „Magnus“ durchgesickert. Laut dem bekannten Hardware-Analysten Moore’s Law Is Dead (MILD) wird Xbox Magnus den 4-nm-Prozess von TSMC nutzen und mit 16 Zen-5-CPU-Kernen und 60 RDNA-5-GPU-Rechnereinheiten ausgestattet sein. Darüber hinaus wird der Host mit 24 GB GDDR7-Speicher ausgestattet sein, was eine höhere Bandbreite und Leistung als Hardware der aktuellen Generation bietet.

Im Vergleich zur PlayStation 6 (PS6) hat Xbox Magnus einen leichten Vorsprung bei der Anzahl der GPU-Recheneinheiten (60 CUs im Vergleich zu 56-60 CUs der PS6). Aufgrund der Vorteile von Sony bei der Hardware- und Softwareoptimierung müssen beim tatsächlichen Leistungsvergleich jedoch noch viele Faktoren wie Taktfrequenz und Wärmeableitungsmanagement berücksichtigt werden.
Es ist erwähnenswert, dass die Positionierung von Xbox Magnus deutlich höher ist als die von Xbox Series S. Microsoft scheint zu planen, eine High-End-Flaggschiff-Konsole auf den Markt zu bringen, um in starker Konkurrenz zur PS6 zu stehen. Analysten gehen davon aus, dass Microsoft sich dafür entscheiden könnte, Magnus vorab oder gleichzeitig mit PS6 zu veröffentlichen, um verlorene Marktanteile auf dem Konsolenmarkt der nächsten Generation zurückzugewinnen.

Derzeit wurden diese Informationen weder von Microsoft noch von Sony offiziell bestätigt. Da jedoch weitere durchgesickerte Details bekannt werden, werden die nächsten Monate eine wichtige Zeit für den Vergleich der Konsolenhardware und die Marktstrategie sein.