Die britische Regierung verbessert aktiv ihre Fähigkeiten zur Satellitenabwehr, um der Bedrohung durch Laserangriffe zu begegnen. Die als „Star Wars“ bezeichnete Operation ist nicht mehr nur ein Film- und Fernsehtitel – die britische Regierung ergreift Maßnahmen, um ihre Satelliten vor Laserangriffen zu schützen. Zu diesem Zweck wird Großbritannien 500.000 Pfund (ca. 670.000 US-Dollar) in die Entwicklung einer neuen Generation von Sensorsystemen investieren. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen strategischen Anpassung.

Laut Statistik befanden sich im Jahr 2010 nur etwa 1.000 aktive Satelliten in der Erdumlaufbahn. Im Oktober 2025 stieg diese Zahl auf etwa 12.900. Es wird erwartet, dass mit sinkenden Kosten für Weltraumstarts die Anzahl der Starts in Zukunft deutlich zunehmen wird. „Satellitendienste“ machen mittlerweile etwa 20 % des britischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Um seinen strategischen Status im Weltraumbereich zu verbessern, plant das Vereinigte Königreich außerdem, in den nächsten zehn Jahren 5 Milliarden Pfund (ca. 6,7 Milliarden US-Dollar) in das Satellitenprojekt „Skynet 6“ zu investieren, um die Fähigkeiten der sicheren Satellitenkommunikation zu verbessern. Daher wird der Schutz der Eisenbahnanlagen immer wichtiger.

Verteidigungsfragen sind keine theoretischen Annahmen mehr. Derzeit haben Russland und China Antisatellitenwaffen getestet, und kürzlich wurde Russland beschuldigt, NATO-Satelliten verfolgt und gestört zu haben. Zu diesem Zweck legt das Vereinigte Königreich zunehmend Wert darauf, Satelliten vor Laserangriffen von Bodenstationen oder feindlichen Satelliten zu schützen. Es ist erwähnenswert, dass es sich bei dem hier erwähnten Laser nicht um einen hochenergetischen Laser handelt, der Satelliten direkt zerstören kann, sondern um einen niederenergetischen Laser, der dazu dient, Satelliten zu blenden oder ihre optische Präzisionsausrüstung zu beschädigen.

Das dieses Mal angekündigte neue Projekt basiert auf dem Strategic Defense Review (SDR) des Vereinigten Königreichs 2025, das den Weltraum eindeutig zur höchsten Verteidigungsebene erhebt und genauso wichtig ist wie Land, Meer, Luft und Cyberspace. Zu diesem Zweck hat das Vereinigte Königreich das „Space Command“ (UKSC) gegründet, das gemeinsam mit der britischen Weltraumbehörde für die Satellitenverteidigung verantwortlich ist.

Ziel des neuen Projekts ist es, auf Satelliten installierbare Sensoren zu entwickeln, die Laserangriffe erkennen und auswerten können, um rechtzeitig entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Da es sich um Laser mit geringer Energie handelt, können Abwehrmaßnahmen das Abschalten des Instruments oder das Abwenden der Ausrüstung von der Bedrohung umfassen. Gleichzeitig können die Sensoren auch Bedrohungsdaten sammeln und an den Boden zurücksenden.

Paul, Kommandeur des britischen Weltraumkommandos Generalmajor Tedman, sagte: „Die Strategic Defense Review hebt den Weltraum auf den gleichen Status wie traditionelle Kampfgebiete und betont die lebenswichtige Rolle des Weltraums für unsere Wirtschaft, unseren Wohlstand sowie unsere nationale Sicherheit und Verteidigung. Der Weltraum unterstützt nicht nur die Art und Weise, wie wir kämpfen, sondern revolutioniert auch die Kriegsführung in vielerlei Hinsicht. Gleichzeitig nehmen die Sicherheitsbedrohungen im Weltraum weiter zu. Da wir mit einer Ära neuer Bedrohungen konfrontiert sind, konkurriert das Weltraumkommando mit unseren Gegnern. „Es ist ein ständig wachsendes Arsenal an Gegenraumfahrtsystemen und benötigt neue Spitzentechnologien zum Schutz und zur Verteidigung unserer Satelliten. Daher freue ich mich, dass wir nur sechs Monate nach der Veröffentlichung von SDR neue Mittel in diese neue Technologie investieren, um die Entwicklung von Raumfahrtprogrammen zu beschleunigen.“