Am Montag (11. Dezember) Ortszeit schrieb der bekannte Apple-Whistleblower Mark Gurman, dass Apple im nächsten Jahr eine umfassende Überarbeitung seiner iPad-Serie durchführen wird, um die Verwirrung der Verbraucher zu verringern und neue Impulse für sinkende Umsätze zu geben. Letzten Monat warnte Apple-Finanzvorstand Luca Maestri, dass die iPad- und Mac-Verkäufe im vierten Quartal 2024 zweistellige prozentuale Rückgänge verzeichnen könnten.
Gurman sagte, dass die iPad-Produktlinie vor zehn Jahren recht klar gewesen sei, mit zwei Modellen, einem großen und einem kleinen. Doch im Laufe der Zeit fügte Apple weitere Optionen, neue Low-End-Modelle, ein High-End-Air und die leistungsstärkste Pro-Version hinzu, mit dem Ziel, unterschiedliche Verbrauchertypen anzulocken und letztendlich mehr Tablets zu verkaufen.
Diese Strategie hat jedoch ihren Preis, da die iPad-Reihe für versierte Verbraucher unübersichtlich und verwirrend wird. Derzeit werden auf der offiziellen Website hauptsächlich fünf Produkte verkauft: iPad Pro, iPad Air, iPad (10. Generation), iPad (9. Generation) und iPad mini.
Gurman schrieb, dass sie leicht unterschiedliche Bildschirmgrößen, aber ähnliche Funktionen haben, was es für Verbraucher schwierig macht, zu wissen, welches sie wählen sollen.
Schlimmer noch: Aufgrund der Verwirrung ist oft unklar, welches Zubehör mit welchen iPads kompatibel ist. Beispielsweise funktioniert der neueste Apple Pencil (USB-C) nicht mit dem iPad (9. Generation); Auch der teuerste Apple Pencil (2. Generation) ist mit mehreren Modellen nicht kompatibel.
In dem Bericht heißt es, dass Apple plant, das iPad Pro zum klaren Topmodell, Air zur mittleren Schicht und das iPad der 11. Generation ganz unten zu machen. Gurman gab bekannt, dass das neue iPad Pro möglicherweise mit einem besseren Bildschirm, einem M3-Chip, einem neuen Design und einem Magic Keyboard-Zubehör ausgestattet ist, das nur für die Pro-Serie verfügbar ist.
Gurman fügte hinzu, dass der „extremste“ Ansatz darin bestünde, die iPad-Produktlinie wie das MacBook auf nur Pro und Air zu reduzieren. Allerdings braucht das MacBook noch ein günstigeres Modell, um in den Bildungsmarkt einzusteigen, sonst könnte es den Chromebooks von Google den Vortritt lassen.
Darüber hinaus ist es tatsächlich sehr schwierig, das iPad mini zu töten. Auch wenn die Nachfrage nach iPhones mit großem Bildschirm gestiegen ist, bevorzugen immer noch viele Menschen kleinere Tablets.
Es gibt auch Berichte, dass Apple Künstlern und Plattenfirmen Anreize bietet, um sie zu ermutigen, räumliche Audiotechnologie zu nutzen, um Musik zu produzieren, die den Hörer in den Klang eintauchen lässt.
Ab dem nächsten Jahr plant Apple, die Gewichtung von Songs mithilfe der Dolby-Atmos-Technologie zu erhöhen, und Künstler, die diese Technologie verwenden, werden höhere Lizenzgebühren erhalten, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Derzeit unterstützen sowohl Apples AirPods als auch HomePod die Panorama-Soundwiedergabe. Wenn mehr Titel über räumliches Audio abgespielt werden können, könnten Verbraucher motiviert sein, mehr Apple-Hardware zu kaufen.
Im Jahr 2021 führte Apple erstmals räumliches Audio in Apple Music ein. Mit der Unterstützung von Dolby Atmos können Künstler jedes Klangelement an der gewünschten Stelle platzieren und so ein realistischeres und immersiveres Klangerlebnis schaffen.
Es versteht sich, dass die Musikanwendung von Amazon den Benutzern auch räumliches Audio mit Dolby Atmos-Unterstützung bietet und Abonnenten keine zusätzlichen Gebühren zahlen müssen. Spotify unterstützt dieses Format derzeit nicht.