Sam Altman, CEO von OpenAI, reagierte in einem Podcast am 1. November entschieden auf externe finanzielle Zweifel und sagte, dass der Jahresumsatz des Unternehmens viel höher sei als die Marktgerüchte von 13 Milliarden US-Dollar, und bestritt, dass OpenAI möglicherweise knapp bei Kasse sei.

Ob OpenAI aufgrund seiner bestehenden Einnahmen solch große Ausgaben verkraften kann, war Altman sichtlich ungeduldig und entgegnete sogar: „Erstens ist unser Umsatz viel höher. Zweitens: Wenn Sie Ihre Anteile verkaufen möchten, finde ich einen Käufer für Sie.„Er betonte, dass es für die entsprechenden pessimistischen Prognosen keine Grundlage gebe.
Auch interne Erwartungen offenbarte Altman selten. Als der Moderator die Möglichkeit erörterte, dass OpenAI im Jahr 2028 oder 2029 ein Umsatzziel von 100 Milliarden US-Dollar erreichen könnte, fragte er direkt: „Was ist mit 2027?“ Dies impliziert, dass die internen Erwartungen des Unternehmens äußerst aggressiv sind.
Satya Nadella, CEO von Microsoft, „befürwortete“ auf derselben Bühne, dass die Geschäftsleistung von OpenAI weiterhin alle Evaluierungspläne von Microsoft übertrifft, und wies darauf hin, dass das Kooperationsökosystem zwischen den beiden Parteien stark gewachsen sei. Durch die aktuelle Investition von Microsoft in OpenAI erhöht sich der Anteilsbesitz von Microsoft auf etwa 27 %, was einem Wert von etwa 135 Milliarden US-Dollar entspricht.
Trotz anhaltender Spekulationen über den Zeitplan des Börsengangs lehnte Altman kurzfristige Börsenpläne ab, räumte jedoch ein, dass die Börsennotierung langfristig eine „realistische Option“ sei. Marktgerüchten zufolge könnte OpenAI bis Ende 2026 eine Bewertung von einer Billion US-Dollar anstreben und damit zu einem der größten Börsengänge in der Geschichte werden.
Altman äußerte auch seine Unzufriedenheit über die negativen Kommentare aus der Außenwelt: „Wenn wir ein börsennotiertes Unternehmen wären, wäre es mir lieber, wenn diese Leute short gehen und sehen, was passiert.“ Hinter den Worten spiegelt sich OpenAIs starkes Vertrauen in zukünftiges Umsatzwachstum und die Erweiterung der Rechenleistung wider.