Tesla- und SpaceX-Gründer Elon Musk haben diese Woche auf X einen neuen Klima-„Kühlplan“ auf den Markt gebracht: den Einsatz einer Gruppe von Satelliten, die von künstlicher Intelligenz gesteuert werden, um die globale Erwärmung zu unterdrücken, indem die Menge der Sonnenstrahlung, die die Erde empfängt, leicht angepasst wird. Diese Idee ähnelt dem Weltraum-„Sonnenschirm“-Programm, das in der Wissenschaft seit vielen Jahren diskutiert wird, blieb jedoch bisher größtenteils im theoretischen Stadium.


Musk schlug vor, dass dieser „große solare KI-Satellit“ die von der Erde absorbierte Energie durch Reflexion anpassen könnte; Darüber hinaus behauptete er, dass mit Hilfe einer Mondfabrik die jährliche Stromerzeugung hundert Terawatt erreichen könnte. Die wissenschaftliche Gemeinschaft kritisiert dies jedoch seit langem. Studien haben gezeigt, dass für die Erzielung von Klimaeffekten in erheblichem Ausmaß möglicherweise Tausende von Satelliten erforderlich sind, deren Kosten sich auf Hunderte Milliarden oder sogar Billionen Dollar belaufen.

Ironischerweise wurde SpaceX kürzlich von der US-Luftwaffe aus Umweltgründen daran gehindert, Raketen abzufeuern, während Musk einen Raumfahrtplan zur „Rettung des Klimas“ vorschlägt.

Musk fördert außerdem Weltraumrechenzentren und Starlink-V3-Satellitencluster mit hohem Durchsatz. Diese Satelliten der nächsten Generation haben einen Durchsatz von bis zu 1 Terabit pro Sekunde und sollen die Kerninfrastruktur solarbetriebener Orbital-Computing-Cluster werden. Kritiker bezweifeln, dass „bewährte Technologien“ wie die Reduzierung von Emissionen, die Verbesserung der Energieeffizienz und die CO2-Abscheidung praktikabler sind als Weltraum-Geoengineering, das oft Billionen kostet und schwer umzusetzen ist.