Vor nicht allzu langer Zeit hat Microsoft ohne Vorwarnung das Update-Namensformat von Windows Update geändert und die Informationen zu Monat, Jahr, „kumuliert“ und Betriebssystemversion entfernt.Diese Informationen lösten schnell große Unzufriedenheit in der IT-Administrator-Community aus. Angesichts des großen Widerstands bestätigte Microsoft kürzlich, dass dem Update-Namen erneut Datumsinformationen hinzugefügt werden.
Lange Zeit enthielten Windows Update-Namen detaillierte Informationen. Der Name des Updates vom September 2025 Patch Tuesday lautet beispielsweise: „2025-09 Windows 11 Version 24H2 Kumulatives Update für x64-Systeme (KB5065426)“ und gibt deutlich den Typ, den Monat, das Jahr und die anwendbare Version des Updates an.

Aber im optionalen Update (KB5067036), das am 28. Oktober veröffentlicht wurde, wurde der Name stark vereinfacht,Übrig bleibt nur noch etwas wie „Vorschau-Update (KB5062660) (26100.4770)“, was es für Administratoren schwierig macht, auf einen Blick zu erkennen, wann das Update veröffentlicht wurde.

Microsoft bestätigte die Änderungen am 30. Oktober und behauptete, das Ziel bestehe darin, das Erscheinungsbild von Windows Update zu vereinfachen und „unnötige Details“ wie Plattformarchitektur oder „Datumspräfixe“ zu entfernen, um einen „benutzerfreundlicheren Namen“ bereitzustellen.
Hunderte von IT-Administratoren stellten anschließend im Internet öffentlich die Entscheidung von Microsoft in Frage. Ein Administrator fragte: „Wie um alles in der Welt konnte das überhaupt veröffentlicht und beworben werden? Es wird ein Albtraum für alle Helpdesks und IT-Administratoren.“
Ein anderer Administrator bemerkte: „Ich verstehe nicht, wie das Datum die Lesbarkeit beeinträchtigt. Insbesondere für Benutzer ist das Datum möglicherweise der einzige Teil, den sie verstehen.“
Angesichts heftiger Gegenreaktionen bestätigte Microsoft gegenüber Windows Latest, dass man aktiv auf Feedback achtet und kündigte an: „Wir werden sicherstellen, dass das Datum (Monat und Jahr) im Update-Namen beibehalten wird.“
Allerdings sind die Zugeständnisse von Microsoft begrenzt. Derzeit sieht es so aus, als ob das Unternehmen nicht plant, „kumulative Updates“ und „Betriebssystemversionen“ zurückzubringen.