Kürzlich nutzte ein Spieler in einem ausländischen Technologieforum ein aktives Kühlmodul, um die Wärme für den A18 Pro-Chip im iPhone 16 Pro Max abzuleiten. Seine Single-Core- und Multi-Core-Leistung ist sogar mit der von Modellen mit A19 Pro vergleichbar oder sogar besser. Testdaten zeigen, dass unter aktiven Kühlbedingungen der GEEKBench5-Lauf-Score des mit dem A18 Pro-Chip ausgestatteten iPhone 16 Pro Max lautet: Der Single-Core-Score erreicht 3630 Punkte und der Multi-Core-Score liegt bei bis zu 9648 Punkten.

Das mit dem A19 Pro-Chip ausgestattete iPhone Air verfügt über eine integrierte Wärmeableitung. Die laufenden Ergebnisse sind: Der Single-Core-Score erreicht 3687 und der Multi-Core-Score beträgt 9390 Punkte. Der Single-Core A19 Pro liegt nur mit 57 Punkten vorn, der Multi-Core wird jedoch von der Vorgängergeneration A18 Pro um 258 Punkte überholt.

Aus dem Vergleich können wir erkennen, dass die Wärmeableitungskapazität für den Betrieb des Chips entscheidend ist.

Apples Kühlstrategie beim iPhone war in den letzten Jahren zu konservativ.

A18 Pro basiert auf dem 3-nm-Prozess der zweiten Generation (N3E) von TSMC, der hinsichtlich Architektur und Prozess großes Potenzial bietet. Da die iPhone 16-Serie jedoch immer noch die traditionelle Wärmeableitungslösung aus Graphit und Kupferfolie verwendet, muss die Frequenz bei hoher Last deutlich reduziert werden, um die Temperatur zu kontrollieren.

Bei der iPhone 17-Serie kann das iPhone 17 Air, das nur auf Graphenplatten basiert und eine extrem schwache Wärmeableitungsleistung aufweist, im Vergleich zum iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max, die mit VC-Dampfkammern ausgestattet sind, überhaupt nicht die volle Leistung des A19 Pro entfalten, sodass es vom iPhone 16 Pro Max, das die Wärme aktiv ableitet, übertroffen wird.

Objektiv gesehen liegt das nicht daran, dass das A19 Pro nicht stark genug ist, sondern daran, dass Apple sich erneut für Ersteres zwischen „extremer Dünnheit und Leichtigkeit“ und „ultimative Leistung“ entschieden hat und eine strengere Temperaturkontrollstrategie verwendet hat, um die Defizite bei der Wärmeableitung zu vertuschen.