Zuletzt kursierten weiterhin Gerüchte über eine Reihe von Hackerangriffen und Datenlecks rund um Ubisoft im Internet. Laut Insider-Gaming-Insidern und Medienberichten sind einige Gerüchte stark übertrieben, aber der Vorfall, dass der „Rainbow Six: Siege“-Server angegriffen wurde und zu einer abnormalen Verteilung großer Mengen an Spielwährung führte, ist wahr.
Der Aufruhr begann, als die Server von „Rainbow Six: Siege“ gehackt wurden. Die Angreifer überwiesen auf Spielerkonten ungewöhnlicherweise insgesamt knapp 339,96 Billionen US-Dollar an Spielwährung. Als Reaktion darauf hat Ubisoft die entsprechenden Server abgeschaltet und plant, eine „Daten-Rollback“-Operation durchzuführen, um diese illegale Änderung rückgängig zu machen und die Spielwirtschaft wieder in den Zustand vor ihrer Zerstörung zu versetzen.

Nach dem „Rainbow Six“-Vorfall behaupteten andere Hackergruppen im Internet, einen groß angelegten Datenangriff auf Ubisoft gestartet zu haben und angeblich etwa 900 GB Daten gestohlen zu haben, darunter Quellcode, interne Tools und Entwicklungsmaterialien für zukünftige und veröffentlichte Spiele.
Quellen aus dem Umfeld des Vorfalls teilten den Medien jedoch mit, dass diese Behauptungen über einen groß angelegten Datenverstoß „maßlos übertrieben“ seien. Die relevanten Hackergruppen konnten bislang keine stichhaltigen Beweise für ihre Behauptungen vorlegen. Eine andere Gruppe, die einst behauptete, Benutzerinformationen gestohlen zu haben, hat ihre Geschichte ebenfalls geändert und zugegeben, dass ihre Behauptungen unwahr seien. Ein Insider wies darauf hin, dass einige Personen, die die Nachrichten verbreiteten, lediglich „Aufmerksamkeit erregen“ wollten, indem sie sensationelle Nachrichten produzierten.

Obwohl dieses Gerücht über ein massives Leck möglicherweise unwahr ist, stand Ubisoft in diesem Jahr vor Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit. Quellen innerhalb des Unternehmens bestätigten, dass das Sicherheitsteam Anfang des Jahres Kenntnis von einigen Einbrüchen hatte, die im Zusammenhang mit dem Durchsickern von Informationen aus dem vorherigen Projekt mit dem Codenamen „Scout“ und dem abgesagten Spin-off „Far Cry“ (Codename „Talisk“) standen.
Aufgrund der Weihnachtszeit muss Ubisoft derzeit noch offiziell auf die neuesten Seriengerüchte reagieren. Was denken Sie darüber? Glauben Sie Insidern oder Hackern? Willkommen zur Diskussion im Kommentarbereich.