Laut ausländischen Medienberichten hat Microsoft kürzlich eine neue Marketingkampagne rund um „Copilot+ PC“ gestartet und diesen neuen Typ von Windows 11-Computern, die mit Hardware für künstliche Intelligenz ausgestattet sind, offiziell in eine neue PC-Generationskategorie „geboren für Spiele“ verpackt und klare Empfehlungen zur Speicherkonfiguration für das Spielen von Spielen auf der Windows 11-Plattform im Jahr 2026 gegeben: 16 GB Speicher reichen für die meisten Spiele, aber für „ernsthafte Spieler“, die große Werke oder schwere Mods ausführen, sind 32 GB Speicher eine idealere Wahl.

Eines der Ziele dieser Werbekampagne ist es, den Nutzern die Leistungsvorteile von Copilot+-PCs im Vergleich zu herkömmlichen Windows 10-Desktops zu erklären. Microsoft betonte in seiner Werbung, dass der neue KI-PC „die Spieleleistung weiter steigern kann“ und versuchte gleichzeitig, den komplexen Prozess des Zusammenbaus einer Spielekonsole durch einen einfachen Kaufpfad zu ersetzen, um die Spieler zu ermutigen, Copilot+ PC als Komplettlösung zu betrachten, anstatt „Kopfschmerzen mit der Teileliste zu haben“.

Microsoft erklärte in seiner Dokumentation für normale Verbraucher, dass Spieler jetzt drei Möglichkeiten haben: Die eine besteht darin, einen Computer selbst zusammenzubauen, die andere darin, auf dem Markt ein Spiele-Notebook oder eine komplette Maschine zu finden, die ihren Bedürfnissen entspricht, und die dritte darin, direkt einen Copilot+-PC zu kaufen, der für Spiele „optimiert“ wurde. In diesem Dokument gibt Microsoft eine Reihe empfohlener Konfigurationen für Gaming-Szenarien an: mindestens 16 GB Speicher (32 GB sind idealer, wenn Sie ein ernsthafter Gamer sind), AMD Ryzen 5 5600 oder Intel Core i5-12400-Prozessor, NVIDIA GTX 1660 Super oder AMD Radeon RX 6600 Grafikkarte, Solid-State-Laufwerk und einen High-End-Monitor und erklärt, dass Geräte, die diese Bedingungen erfüllen, als „spielzertifiziert“ gelten können.

Allerdings stellte Microsoft beim Verfassen von Texten auch den traditionellen Do-it-yourself-Weg in Frage und sagte, dass, obwohl die meisten „High-End-Spieler“ daran gewöhnt seien, ihre eigenen Spielekonsolen zu bauen, das Zusammenpassen von Teilen selbst ein „Kopfschmerzerlebnis“ sei. Im Gegensatz dazu ist Copilot+ PC als Rundum-Sorglos-Lösung verpackt: Das Gerät ist mit der neuesten CPU und GPU vorinstalliert, Wärmeableitung und Speicher sind voreingestellt. Benutzer können sofort nach dem Einschalten des Computers mit dem Spielen beginnen, ohne sich um die passende Hardware kümmern zu müssen. Microsoft behauptet sogar, dass diese Generation von KI-PCs „das beste auf Spiele abgestimmte Kühldesign“ habe und als leistungsstarker Ersatz für einen Gaming-PC mit vollem Funktionsumfang verwendet werden könne. Der Bericht wies jedoch darauf hin, dass Microsoft keine detaillierten Daten zum Vergleich von Copilot+ PC mit selbstorganisierten Plattformen des gleichen Preises unter realen Spieleszenarien und realen Bildqualitätseinstellungen bereitgestellt habe.

Es ist erwähnenswert, dass Microsoft auch seine Positionierung in Bezug auf Copilot+ PC stillschweigend ändert. Ursprünglich wurde die Kategorie in erster Linie auf „AI-first“-Geräte ausgerichtet, wobei ein zentrales Verkaufsargument eine integrierte NPU war, die eine große Anzahl von KI-Aufgaben lokal bewältigen konnte. In dieser neuen Werberunde begann Microsoft, den Copilot+-PC in eine „neue Kategorie“ zu packen, die sowohl ein KI-Computer als auch ein Gaming-Computer ist. In der gleichen Werbeaktion wurden auch Grafikkarten der Einstiegs-/Mittelklasse und Mittelklasse-CPUs wie GTX 1660 Super und RX 6600 aufgeführt, wobei versucht wurde, eine nicht ganz so radikale Konfigurationsliste zu verwenden, um den Anspruch einer „neuen Klasse von Gaming-PCs“ zu untermauern. Es wird auch angenommen, dass dieses gemischte Narrativ den Durchschnittsverbraucher hinsichtlich der Produktpositionierung verwirrt.

In Sachen Leistungsförderung hat Microsoft auch einen mutigeren Vergleich angestellt: Das Unternehmen behauptete, dass einige Copilot+-PCs „schneller als MacBook Air mit M4-Chips“ und „bis zu fünfmal schneller als Windows-Geräte von vor fünf Jahren“ seien. Allerdings gibt es auch in dieser Aussage eine Lücke: Microsoft hat weder einen Vergleich zwischen dem höherpreisigen M4 Max oder gar dem M5 (Basismodell) bereitgestellt, noch hat es detailliert beschrieben, in welchen konkreten Testszenarien diese Leistungsvergleiche erzielt wurden.

Im Allgemeinen nutzt Microsoft einerseits die Speicherempfehlung „16 GB sind ausreichend, 32 GB sind ideal“, um im Zusammenhang mit der aktuellen Speicherpreiserhöhung eine Reihe offizieller Referenzen für Windows 11-Spieler bereitzustellen; Andererseits versucht man diese Gelegenheit zu nutzen, um den Copilot+ PC von einem bloßen „KI-Produktivitätstool“ zu einem „vorab abgestimmten Gaming-Computer“ weiterzuentwickeln, um Verbraucher zu gewinnen, denen die Spieleleistung am Herzen liegt, die sich aber nicht mit der Auswahl der Hardware herumschlagen wollen.