Kürzlich berichteten ausländische Medien, dass Fntastic, der Entwickler des Betrugsspiels „Before the Holocaust“, weder über ein physisches Büro noch über Mitarbeiter verfügt und im Finanzbericht kein Gehaltsposten für Mitarbeiter aufgeführt ist. Dies zeigt, dass die früheren Gründe des Beamten, wie z. B. fehlende Entwicklungsgelder, falsch sind und es wahr ist, Geld zu verdienen und wegzulaufen.

Laut Berichten von Yahoo Singapore handelt es sich nach Angaben der Accounting and Corporate Regulatory Authority of Singapore (ACRA) bei dem vom Entwickler Fntastic im Central District von Singapur eingerichteten Bürostandort tatsächlich um einen mehrfach gemeinsam genutzten Arbeitsplatz und die Adresse lediglich als virtuelles Büro. Auch für die in Unternehmensunterlagen aufgeführte Adresse PENINSULAPLAZA, die einer Unternehmensberatung gehört, gibt es keinen passenden Mieter.

Den ursprünglichen Firmenregistrierungsunterlagen zufolge hat Fntastic zwei Direktoren, nämlich Eduard Gotovsev und seinen Bruder Aisen Gotovsev. Eduard ist der CEO des Unternehmens. Nach Ausbruch des „On the Eve“-Skandals schloss er seinen Twitter-Account und schränkte seine LinkedIn-Seite ein. Berichten zufolge investierten die beiden jeweils 50.000 Singapur-Dollar (ca. 268.000 RMB) als Kapital.

Laut auf Reddit durchgesickerten Discord-Screenshots wurden 201.000 Exemplare von Eve verkauft, von denen etwa 91.000 erstattet wurden. Das bedeutet, dass noch etwa 110.000 Exemplare verkauft wurden, was etwa 4,3 Millionen US-Dollar entspricht. Aufgrund der Rückerstattungsrichtlinie von Steam und Fntastics Versprechen bedingungsloser Rückerstattungen sollte Fntastic dieses Geld jedoch nicht erhalten können.

Das Unternehmen erzielte jedoch immer noch Einnahmen in Höhe von rund 3,4 Millionen Singapur-Dollar (ca. 18,23 Millionen RMB), möglicherweise vom russischen Verlag Mytona. In der Erklärung von Fntastic wurde außerdem erwähnt, dass „das Spiel von Mytona, einem der weltweit größten Herausgeber mobiler Spiele, finanziert wird und Mytona vertraglich dafür verantwortlich ist, den Status der Spielversion in jeder Phase zu überprüfen.“