Accenture, der weltweit führende IT-Beratungs- und Dienstleistungsanbieter, gab kürzlich auf dem Mobile World Congress in Barcelona bekannt, dass es Ookla, eine Tochtergesellschaft des US-amerikanischen digitalen Medien- und Internetunternehmens Ziff Davis, Inc., für 1,2 Milliarden US-Dollar übernommen hat.

Apropos Ookla: Sie haben vielleicht noch nie davon gehört, aber Sie müssen das Produkt des Unternehmens verwendet haben: SpeedTest.net, die weltweit meistbesuchte Netzwerk-Geschwindigkeitstestplattform, die Benutzern jeden Monat 250 Millionen Breitband-Geschwindigkeitstests bietet.
Es gibt auch Downdetector, der häufig von allen verwendet wird, um Unterbrechungen des Plattformzugriffs zu melden. Es ist auch ein Ookla-Produkt. Diesmal ist Accenture bereit, 1,2 Milliarden US-Dollar zu bieten, was für Ziff Davis, Inc. ebenfalls ein sehr kosteneffizienter Deal ist, schließlich hat das Unternehmen 2014 nur 15 Millionen US-Dollar für die Übernahme von Ookla ausgegeben.
Es ist erwähnenswert, dass Ooklas eigenes Geschäft ebenfalls sehr gesund ist und im Jahr 2025 einen Umsatz von 231 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Dieser Umsatz macht 16 % des gesamten Umsatzes von Ziff Davis, Inc. im Jahr 2025 aus, sodass Ziff Davis in den Jahren seit der Übernahme kein Geld verloren hat.
Es gibt Gründe, warum Accenture bereit ist, für Akquisitionen hohe Preise zu zahlen:
Die Übernahme von Ookla wird unseren Kunden, darunter Kommunikationsdienstleistern, Hyperscale-Cloud-Computing-Dienstleistern und Regierungsbehörden, dabei helfen, Netzwerkinfrastrukturanwendungen zu optimieren. Gerade im Zeitalter der KI müssen Zuverlässigkeit und Sicherheit gewährleistet sein.
Als IT-Beratungsunternehmen bietet Accenture seinen Kunden umfassende Beratungsleistungen an, um ihnen beim Aufbau einer vertrauenswürdigen Datenbasis in der digitalen Transformation zu helfen. Der Deal wird daher auch die Wettbewerbsfähigkeit von Accenture bei Managed Services stärken, insbesondere bei der 5G- und Wi-Fi-Netzwerkoptimierung.
Ookla geht davon aus, dass der Deal in den nächsten Monaten abgeschlossen wird und wird bis zum Abschluss weiterhin von Ziff Davis betrieben. Ookla beschäftigt derzeit 430 Mitarbeiter, die sich auf Bereiche wie Softwareentwicklung, Hochfrequenztechnik und Datenwissenschaft konzentrieren.