Sicherheitsexperten haben kürzlich die Existenz nicht autorisierter versteckter Verhaltensweisen im Google Chrome-Browser aufgedeckt.Ohne Wissen des Benutzers wurden etwa 4 GB der Gemini Nano AI-Modelldateien heimlich heruntergeladen und die integrierte AI-API ausgeführt.Berichten zufolge enthüllte Zephyrianna, dass Chrome im Hintergrund automatisch eine Datei mit dem Namen „weight.bin“ herunterlädt und diese im Verzeichnis „C:UsersAppDataLocalGoogleChromeUser DataOptGuideOnDeviceModel“ speichert.

Nach der Analyse wurde bestätigt, dass es sich bei der Datei um ein Gemini-Nano-KI-Modell handelt, das zur Unterstützung der integrierten KI-Funktion des Browsers verwendet wird, und dass der gesamte Vorgang ohne Zustimmung des Benutzers erfolgte.

Dieses Verhalten, zuerst zu schneiden und später abzuspielen, nimmt nicht nur ohne Grund viel Speicherplatz in Anspruch, sondern kann bei Computern mit geringeren Hardwarespezifikationen auch die Ausführungseffizienz des Browsers verlangsamen, da das Modell im Hintergrund geladen wird.

Darüber hinaus ist die Datei schreibgeschützt und selbst wenn sie manuell gelöscht wird, lädt Chrome sie beim nächsten Start erneut herunter.

Google hat zu dieser Angelegenheit noch nicht offiziell reagiert. Benutzer können „chrome://flags/“ in die Chrome-Adressleiste eingeben, nach den beiden experimentellen Flags „Enables Optimization Guide On Device“ und „Prompt API“ suchen und diese deaktivieren und dann die Datei „weight.bin“ manuell löschen.