Trumps neue Zölle auf globale Güter stehen vor großen rechtlichen Herausforderungen, nachdem der Oberste Gerichtshof letzten Monat seine umfassenden Zölle aufgehoben hat. Die Generalstaatsanwälte von New York und Oregon sagten am Donnerstag, dass mehrere Bundesstaaten Klagen gegen Trumps 10-Prozent-Zölle einreichen wollen, die am 24. Februar in Kraft getreten sind. Der Präsident hatte zuvor erklärt, er plane, den Steuersatz weiter auf 15 Prozent zu erhöhen.

Tausende US-Unternehmen fordern Rückerstattungen in Höhe von rund 170 Milliarden US-Dollar für Zölle, die vom Obersten Gerichtshof aufgehoben wurden.
Trumps neue Zölle berufen sich auf Abschnitt 122 des Handelsgesetzes von 1974. Diese Bestimmung wurde noch nie zuvor zur Einführung von Zöllen genutzt, ermöglichte es dem Präsidenten jedoch, auf erhebliche Zahlungsbilanzdefizite mit der Einführung begrenzter Zölle zu reagieren.
Der Generalstaatsanwalt sagte, in der Beschwerde der Kläger werde behauptet, dass Trumps Begründung für die Einführung neuer Zölle (d. h. das US-Handelsdefizit) nicht dem Szenario von Abschnitt 122 entspreche. Sie argumentieren, dass die Vereinigten Staaten keine Zahlungsbilanzprobleme mehr haben, weil solche Probleme nur in einem System fester Wechselkurse wie dem Goldstandard auftreten könnten, den die Vereinigten Staaten vor Jahrzehnten aufgegeben haben.