Laut dem neuesten Forschungsbericht des Analysten Ming-Chi Kuo entwickelt Apple das MacBook Neo der zweiten Generation, das voraussichtlich 2027 auf den Markt kommt und bei diesem Mac-Notebook der Einstiegsklasse erstmals mit einem Touchscreen ausgestattet sein könnte. Diese Woche hat Apple offiziell eine neue Notebook-Produktlinie für Einsteiger, MacBook Neo, mit einem Startpreis von 599 US-Dollar und einem Preis für den Bildungsmarkt von 499 US-Dollar herausgebracht. Ziel ist es, preisgünstige Windows-Notebooks und Chromebooks herauszufordern und gleichzeitig die Mac-Produktpalette mit einem niedrigeren Schwellenwert zu erweitern.

Im Gegensatz zu allen aktuellen Apple Silicon-basierten Macs wird das MacBook Neo vom A18 Pro-Chip angetrieben, der ursprünglich für das iPhone 16 Pro entwickelt wurde. Das neue Gerät verfügt über ein farbenfrohes Design mit abgerundeten Ecken und ist mit einem 13-Zoll-Liquid-Retina-Display mit einem Rahmen in der gleichen Breite wie das iPad anstelle einer Kerbe ausgestattet. Es bietet außerdem ein Magic Keyboard in der gleichen Farbe wie das Gehäuse, ein mechanisches Trackpad, zwei USB-C-Anschlüsse, 8 GB Speicher, eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse, eine 1080p-Kamera, zwei Mikrofone, zwei Lautsprecher, die räumliches Audio unterstützen, und eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden.

Ming-Chi Kuo sagte letztes Jahr in einem Bericht genau voraus, dass das MacBook Neo im vierten Quartal 2025 in Massenproduktion gehen würde, das Produkt der ersten Generation jedoch keinen Touchscreen verwenden würde. Im selben Bericht enthüllte er die Richtung einiger Modelle der zweiten Generation, von denen das kritischste darin besteht, dass das MacBook Neo der zweiten Generation möglicherweise mit einem Touchscreen ausgestattet ist. Apples erster Touchscreen-Mac wird voraussichtlich noch in diesem Jahr in Form eines High-End-MacBook Pro mit OLED-Display und neu gestaltetem Gehäuse auf den Markt kommen.

Berichten zufolge wird diese erste Charge von Touch-Macs die On-Cell-Touch-Technologie nutzen, die Touch-Sensoren direkt in die oberste Schicht des Display-Panels (die „Zelle“) integriert, anstatt eine separate Touch-Schicht hinzuzufügen, wodurch die Gesamtdicke des Bildschirms reduziert wird. Nach der Markteinführung dieses Produkts und der offiziellen Einführung der nativen Touch-Unterstützung in macOS 27 wird es im Hinblick auf die Produktstrategie sinnvoller sein, Touch auf weitere Mac-Notebooks, einschließlich MacBook Neo, auszudehnen. Derzeit sind viele Benchmark-Modelle von HP, Lenovo, Acer, Asus und anderen Herstellern generell mit Touchscreens ausgestattet, was auch ein wichtiges Verkaufsargument der Preisklasse des MacBook Neo ist.

Ab September 2025 werden die spezifischen Spezifikationen des MacBook Neo der zweiten Generation noch diskutiert, aber Kuo hält ein Upgrade auf den leistungsstärkeren A19 Pro-Chip für „sehr gut möglich“. Neben Chip-Iterationen gelten Touchscreens und interaktive Erlebnisse mit neuen Systemen als wichtige Richtungen, um die Differenzierung und Erweiterung der Neo-Serie voranzutreiben.

Andererseits erwähnte Bloomberg-Reporter Mark Gurman im jüngsten Bericht auch, dass Apple die Marke „Neo“ möglicherweise auf andere Niedrigpreisgeräte ausweitet, beispielsweise durch die Änderung des Namens der Apple Watch SE in „Apple Watch Neo“, um eine klarere Positionierung der Niedrigpreis-Unterserie in der Produktlinie zu schaffen.