Heutzutage sind Speicherchips in den stärksten Super-Bullenmarkt der Geschichte eingetreten. Die Preise steigen weiter und die Produktionskapazität ist sehr knapp. Smartphones, PCs und andere Branchen sind mit enormen Auswirkungen konfrontiert.Lokale Berichte deuten darauf hin, dass Samsung Electronics Semiconductors begonnen hat, sich Sorgen zu machen, dass der aktuelle Boom, der durch das knappe Angebot an Speicherchips verursacht wird, nur ein bis zwei Jahre anhalten könnte und der Markt danach erneut in einen Abwärtszyklus eintreten könnte.

Das Unternehmen geht intern davon aus, dass sich der weltweite Speicherchip-Markt um das Jahr 2028 herum erholen könnte.

Daher hofft Samsung einerseits, die hohen Gewinnchancen zu nutzen, die die KI mit sich bringt, andererseits arbeitet das Unternehmen aber auch hart daran, die betriebliche Effizienz zu verbessern und erneute Überinvestitionen zu vermeiden.

SK Hynix hat außerdem zuvor erklärt, dass sie bei der Erweiterung der Produktionskapazität vorsichtig bleiben werden.

Berichten zufolge handelt es sich bei diesem Speichermangel nicht um eine kurzfristige Fluktuation, sondern um eine langfristige strukturelle Lücke, die durch die Revolution der generativen KI-Technologie verursacht wird. Der Kernwiderspruch konzentriert sich auf High-End-Produkte und die Zuweisung von Produktionskapazitäten.

Derzeit steigt die weltweite KI-Nachfrage rasant. Die DRAM- und NAND-Anforderungen eines einzelnen KI-Servers sind acht- bis zehnmal so hoch wie bei gewöhnlichen Servern. HBM (High-Bandwidth Memory) ist der Kernstandard von KI-Servern, und die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage beträgt bis zu 50–60 %.

Die Größe des HBM-Marktes wird im Jahr 2026 voraussichtlich um fast 60 % wachsen und fast 40 % des DRAM-Marktes ausmachen. Auf HBM entfällt mehr als die Hälfte des gesamten DRAM-Umsatzes von Samsung und SK Hynix.

Samsung und andere drei große Speicherhersteller haben mehr als 70 % ihrer neuen und umsetzbaren Produktionskapazität HBM und fortschrittlichem DRAM zugewiesen, was zu einem knappen Angebot an Verbraucherspeichern wie NAND mit geringer Kapazität führt. Der Preis für Mainstream-DDR4-8-Gb-Chips ist von einem Tiefststand von 3,2 US-Dollar im Jahr 2025 auf 15 US-Dollar gestiegen, was einem Anstieg von 369 % entspricht.

Dieser Anstieg des Speichers hat dazu geführt, dass die Kosten für Endgeräteprodukte wie Mobiltelefone und Computer in die Höhe geschossen sind. Einige Hersteller waren gezwungen, die Preise zu erhöhen oder Konfigurationen anzupassen. Aufgrund des Kostendrucks wird erwartet, dass die weltweiten Smartphone-Lieferungen im Vergleich zum Vorjahr um 12,9 % zurückgehen werden.