Laut US-MedienberichtenAm 17. März 2026 ereignete sich zwischen 20:15 und 17:00 Uhr Ortszeit eine schwere Beinahe-Gefahr in der Luft am Newark Liberty International Airport in New Jersey, USA.Alaska Airlines-Flug AS-294 (Boeing 737-9 MAX, Registrierungsnummer N738AL) und FedEx Express-Flug FX-721 (Boeing 777-200-Frachter, Registrierungsnummer N853FD) wurden von der Flugsicherung für die gleichzeitige Landung auf den sich kreuzenden Landebahnen 22L und 29 genehmigt.

Beide Flugzeuge befanden sich in der kurzen Endanflugphase. Als der Alaska-Flug auf eine Höhe von etwa 250 Fuß sank, erteilte die Flugsicherung eine Notfallanweisung zum Durchstarten. Die Besatzung führte einen Durchstartvorgang in einer Höhe von etwa 200 Fuß durch und überflog das landende FedEx-Frachtflugzeug.ADS-B-Daten zeigen, dass der kleinste vertikale Abstand zwischen den beiden Flugzeugen nur 300 bis 325 Fuß (etwa 91 bis 99 Meter) beträgt.

Nach dem Durchstart stellte der Alaska-Flug den Instrumentenlandesystemanflug wieder her und landete sicher auf der Landebahn 22L. Das FedEx-Frachtflugzeug landete normal auf der Landebahn 29. Der Vorfall verursachte keine Verluste oder Schäden am Flugzeug.

Das zeigen Radardaten und Anrufaufzeichnungen der FlugsicherungDer Alaska-Airlines-Flug AS-294 befand sich nur 46 Meter über dem Boden, als er den Startbefehl erhielt.

Das FedEx-Frachtflugzeug unterbrach seine Landung nicht, sank weiter und landete auf der kreuzenden Landebahn. Die beiden Flugzeuge kamen im Abstand von etwa zwei Minuten am Flughafen Newark an.

Es wird davon ausgegangen, dass die Beinahe-Kollision des Flugzeugs auch mit der teilweisen Schließung der US-Regierung zusammenfiel. Der Regierungsstillstand hat zu Personalengpässen bei der U.S. Transportation Security Administration (TSA) und längeren Wartezeiten bei Sicherheitskontrollen an Flughäfen in den Vereinigten Staaten geführt.

Die US-Luftfahrtbehörde FAA bestätigte den Fehler des Flugsicherungskommandos und leitete eine Untersuchung ein. Das US-amerikanische National Transportation Safety Board (NTSB) übernahm die Führung einer eingehenden Untersuchung. Die Flugsicherung hat sich bei der alaskischen Besatzung entschuldigt und klargestellt, dass die Verantwortung allein bei der Flugsicherung liegt.