In letzter Zeit ist das Thema „Volkswagen-Chef: Deutsche Autokonzerne sollten von China lernen“ zu einem heißen Suchthema im Internet geworden. Es wird davon ausgegangen, dass Volkswagen-Chef Oliver Blum kürzlich in einem Interview mit deutschen Medien sagte:Die deutsche Autoindustrie kann von der rigorosen Industrieplanung Chinas lernen.

Berichten zufolge kommt Blums Aussage zu einem Zeitpunkt, an dem der deutsche Autogigant eine tiefgreifende Umstrukturierung vorantreibt, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Bloom betonte:„Die Chinesen sind sehr geplant und haben klare Prioritäten und eine sehr vernünftige Struktur.“

„Das sehr Positive, was wir in China empfinden, ist, dass dort ein hohes Maß an Disziplin und Umsetzung herrscht. Wir sollten über unseren eigenen „Hinterhof“ hinausgehen und viel aus dem Entwicklungsprozess dieses Landes lernen.“

Bloom wies außerdem darauf hin, dass Volkswagen auf dem chinesischen Markt einem harten Wettbewerb ausgesetzt sei, darunter „mehr als 150 Wettbewerber und eine starke Innovationskraft“.

Blume betonte, dass Volkswagen den Restrukturierungsprozess auch bei steigendem Auftragsbestand fortsetzen werde,„Die Idee, Autos in Deutschland zu entwickeln, zu bauen und dann zu exportieren, funktioniert nicht mehr, weil sich weltweit etwas verändert hat.“

Statistiken zeigen, dass Volkswagen im Jahr 2025 rund 9 Millionen Fahrzeuge ausliefern wird, also im Wesentlichen so viel wie im Jahr 2024.

In China, dem größten Einzelmarkt, lieferte Volkswagen China im Jahr 2025 jedoch 2,694 Millionen Fahrzeuge aus, was einem Rückgang von 8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Darüber hinaus ist auch das Betriebsergebnis von 1,7 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 958 Millionen Euro eingebrochen. Volkswagen sieht sich derzeit in China einem starken Branchenwettbewerb und operativen Herausforderungen gegenüber.