Kürzlich hat der Blogger Trashbench einen Arctic WS360 360-mm-All-in-One-Wasserkühlungsradiator in Serverqualität direkt auf der GeForce RTX 3080-Grafikkarte installiert. Nach der Änderung zeigen die Daten:Die Speichertemperatur sank von 104 °C auf 50 °C, ein Rückgang um bis zu 54 °C, die Kerntemperatur sank um 26 °C und die Kern-Hotspot-Temperatur sank um 39 °C.

Arctic WS360 wurde ursprünglich als Kühllösung für große Workstation-CPUs entwickelt. Die Kupferkühlplattenfläche ist mehr als doppelt so groß wie die einer gewöhnlichen Wasserkühlung für Verbraucher.
Diese große Kühlplatte kann den GPU-Kern der RTX 3080 und alle umliegenden GDDR6X-Speicherpartikel vollständig abdecken. Nach der Installation ähnelt der optische Effekt sogar dem ursprünglichen Fabrikdesign.

Da die Kühlplatte jedoch zu groß war, blockierte sie die Standard-Befestigungslöcher für die Grafikkarte vollständig. Nach mehr als zehn Versuchen und Irrtümern hat Trashbench schließlich einen Satz exklusiver Befestigungshalterungen durch 3D-Druck angepasst, um die Installation abzuschließen.

Im 3DMark Time Spy-Test kann die modifizierte RTX 3080 das extreme Übertaktungsleistungsniveau der luftgekühlten Version bei der Standardfrequenz erreichen, bei geringerem Stromverbrauch.

Nach manueller Übertaktung erhöhte sich die Kernfrequenz um weitere 195 MHz und die durchschnittliche Leistung stieg im Vergleich zur luftgekühlten Originalversion um etwa 9 %. Dieses Ergebnis liegt nahe an der Leistungsobergrenze, ohne dass das BIOS aktualisiert oder Shunt-Änderungen vorgenommen werden müssen.
