Mit der Massenproduktion der Exynos 2600-Prozessoren scheint Samsungs 2-nm-Prozess eine Explosion zu erleben. Das seit vielen Jahren bestehende Problem mit der Ausbeute galt bislang als gelöst, doch die neuesten Nachrichten haben die Menschen hinsichtlich der Massenproduktion von 2 nm beunruhigt. Südkoreanische Medien von Business Korea berichteten, dass Qualcomm die Foundry-Designstrategie für die nächste Generation von Snapdragon-Prozessoren evaluiert.Der Schwerpunkt der Produktion wird sich auf TSMC statt auf Samsung verlagern, und es ist möglich, dass alle Bestellungen an TSMC vergeben werden.

Der Grund, der Qualcomm dazu veranlasste, Samsung OEM aufzugeben, war Samsungs eigenes Problem mit der 2-nm-Ausbeute. Die beiden Parteien hatten bereits zuvor über eine Zusammenarbeit gesprochen. Sie müssen wissen, dass Samsung nach 2022 keine OEM-Flaggschiff-Chips der Snapdragon 8-Serie von Qualcomm mehr anbieten wird. Das wäre eine hervorragende Gelegenheit gewesen.

Aber die 2-nm-Ausbeute von Samsung ist immer noch ein Problem.Die Rendite im zweiten Halbjahr des letzten Jahres betrug nur 20 %, ist es unmöglich, eine solche Ausbeute zu erzielen, was zu extrem hohen Chipkosten führt.

Die jüngste Ausbeute wurde erheblich verbessert, liegt jedoch immer noch unter dem für eine stabile Produktion erforderlichen 60 %-Niveau. Der 2-nm-Prozess von TSMC kann sich bei 60–70 % stabilisieren, und der Qualcomm-Standard erfordert mehr als 70 %. TSMC kann das Ziel erreichen.

Dieses Problem ist der Schlüssel dafür, dass Samsung seit vielen Jahren im Wettbewerb hinter TSMC zurückbleibt. Die Ausbeute bestimmt die Produktionskapazität und die Kosten. TSMC ist wie Betrug nach dem 28-nm-Knoten. Jede Technologiegeneration verbessert sich grundsätzlich stetig. Kunden können sich bei der Produktion auf TSMC verlassen. Selbst wenn die Kosten für fortschrittliche Technologie weiter steigen, können sie nicht auf Gießereien umsteigen.

Allerdings stimmt es, dass Samsung in der 2-nm-Generation einiges verändert hat.Die Rendite von 20 % wurde in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres erreicht. Im März dieses Jahres sollen es rund 60 % gewesen sein.Wenn diese Daten zuverlässig sind, ist die Lücke von 70 % zu den Anforderungen von Qualcomm nicht inakzeptabel. Schließlich wird der Foundry-Preis von Samsung deutlich günstiger sein als der von TSMC, was ausreicht, um diese Lücke auszugleichen.

Dass Samsung den Flaggschiff-Chip Snapdragon 8 der nächsten Generation nicht herstellen konnte, ist eher auf die unzureichende Produktionskapazität von Samsung zurückzuführen. Darüber hinaus hat das Unternehmen bereits zuvor große Kunden wie Tesla gewonnen und seine Produktionskapazität wird hauptsächlich an diese vergeben.