Laut kürzlich online veröffentlichten Nachrichten des bekannten Content-Erstellers Nintendo Prime ergreift Nintendo möglicherweise Maßnahmen, um die Quelle interner Lecks zu untersuchen. Zuvor tauchten online zahlreiche Gerüchte zu Nintendos unangekündigten Projekten auf, darunter auch Details zu kommenden Spielen für die Switch 2.
Nintendo Prime sagte: „Ich habe aus 7 (ja, 7) verschiedenen Quellen erfahren, dass Nintendo offiziell die Methode der ‚internen Verbreitung falscher Informationen‘ eingeführt hat, um den Leaker zu identifizieren.“ Diese Methode wird oft als „Kanarienvogelfalle“ bezeichnet. Der konkrete Vorgang besteht darin, falsche Informationen mit leicht unterschiedlichen Details an verschiedene interne Abteilungen zu verteilen, um die Quelle des Lecks aufzuspüren.

Er fügte hinzu, dass dies nicht das erste Mal sei, dass Nintendo solche Taktiken anwende, und sagte: „Dies ist nicht das erste Mal, dass sie dies tun.“ Es ist unklar, ob dieser Schritt eine direkte Reaktion auf die jüngsten Leaks ist oder ob er Teil des regulären internen Managements des Unternehmens ist, aber die Nachrichten deuten darauf hin, dass die Kontrolle des Informationsflusses innerhalb von Nintendo kurzfristig weiter verschärft werden könnte.
Diese Aussage wurde von anderen Brancheninsidern bestätigt, darunter Reese Riley, die den Kanal „Kiwi Talkz“ betreibt und sagte: „Ja, Nintendo und Rockstar nutzen diese Strategie.“ Er sagte auch, dass dies ein sehr häufiger Vorgang für große Unternehmen sei, die vertrauliche Produktinformationen verarbeiten müssen.
Zuvor hatte ein großes Leak angebliche Details zu mehreren unangekündigten Projekten von Nintendo enthüllt, darunter eine neue „Star Fox“-Serie und ein mögliches Remake von „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ in der Entwicklung, was auch die Spekulationen über Nintendo verstärkte. Keiner dieser Berichte wurde bisher bestätigt und Nintendo hat keinen offiziellen Kommentar zu diesem Leak oder den online gemeldeten internen Reaktionsmaßnahmen abgegeben.
Wenn die online verbreiteten Nachrichten wahr sind, werden solche Kontrollmaßnahmen in Zukunft wahrscheinlich zu weniger zuverlässigen Lecks führen – wenn aufsehenerregende Produktinformationen im Voraus durchgesickert sind, ergreifen Unternehmen häufig Maßnahmen, um die internen Kontrollen zu stärken.