Musk erklärte sich bereit, 1,5 Millionen US-Dollar zu zahlen, um die Vorwürfe der US-Börsenaufsicht SEC zu begleichen. Die SEC sagte, er habe den Aktionärsinteressen geschadet, indem er eine Erhöhung seiner Anteile an Twitter im Jahr 2022 nicht rechtzeitig offengelegt habe. Die Geldbuße wird aus einem widerruflichen Trust im Namen von Musk gezahlt, um die Klage der SEC zu beenden, ein Plan, der laut am Montag eingereichten Dokumenten noch der gerichtlichen Genehmigung bedarf. Aus den Dokumenten geht hervor, dass Musk die Vorwürfe der Regulierungsbehörde nicht eingestanden hat.

Das Bußgeld ist weitaus geringer als das, was Musks Anwälte ursprünglich von der SEC gefordert hatten. Laut einem Brief von Musks Anwälten an die Aufsichtsbehörden forderte die SEC von Musk die Zahlung von mehr als 200 Millionen US-Dollar, um im Dezember 2024 eine Einigung zu erzielen.
Die SEC reichte wenige Tage vor Trumps Amtsantritt im Januar 2025 eine Klage ein und warf Musk vor, seine Beteiligungen von mehr als 5 % an Twitter nicht fristgerecht offengelegt zu haben. Die Regulierungsbehörde sagte, die Verzögerung habe die Twitter-Aktionäre mehr als 150 Millionen US-Dollar gekostet. Anschließend erwarb Musk das Unternehmen im Jahr 2022 und benannte es in X um.
Ein SEC-Sprecher sagte, dass es sich bei einem Abschluss der Vereinbarung um die höchste Strafe handele, die die Behörde jemals gegen eine Einzelperson oder ein Unternehmen verhängt habe, weil diese es versäumt habe, rechtzeitig einen Bericht über das wirtschaftliche Eigentum einzureichen.
Musks Anwalt sagte jedoch, es handele sich nur um eine „geringe Geldstrafe“.
„Wie wir von Anfang an versprochen haben, hat Herr Musk nun alle Fragen im Zusammenhang mit der verspäteten Einreichung von Dokumenten im Fall der Twitter-Übernahme geklärt“, sagte Musks Anwalt Alex Spiro in einer Erklärung. „Ein Trust hat zugestimmt, eine kleine Strafe für die verspätete Einreichung eines der Dokumente zu zahlen.“
Die SEC beantragte zunächst zivilrechtliche Strafen und Abschöpfung zuzüglich Zinsen. Die am Montag angekündigte Einigung sieht lediglich zivilrechtliche Geldstrafen vor.