Die Gaming-Grafikkarten der NVIDIA GeForce GTX 10-Serie feiern den zehnten Jahrestag ihrer Veröffentlichung. Im Mai 2016 brachte Nvidia die GeForce GTX 1080 auf den Markt, die auf der „Pascal“-Grafikarchitektur basiert und die 16-Nanometer-FinFET-Prozesstechnologie von TSMC nutzt. Diese Produktgeneration wird von vielen Brancheninsidern als die letzte Generation von GeForce-Gaming-GPUs angesehen, die wirklich dem Mooreschen Gesetz entsprechen.

Berichten zufolge benötigte die GTX 1080 als Flaggschiff des Jahres nur einen Satz 8-Pin-Stromversorgungsschnittstellen mit einer Leistungsaufnahme von 150 Watt, war aber bereits damals in der Lage, 4K-Ultra-High-Definition-AAA-Meisterwerke reibungslos auszuführen, ohne auf Bildskalierungstechnologie zurückgreifen zu müssen. Im Vergleich zur GTX 9-Serie der Vorgängergeneration mit der „Maxwell“-Architektur hat „Pascal“ einen neuen Maßstab gesetzt, der hinsichtlich Leistung und Stromverbrauchsverhältnis als „phänomenal“ bezeichnet werden kann, und ist in den Köpfen vieler Spieler und Hardware-Enthusiasten zu einem Klassiker geworden.

Im Laufe der Zeit wurden die GTX 1080 und die gesamte Produktlinie der 10er-Serie nach und nach durch die nachfolgenden RTX 20, 30, 40 und sogar die neuesten 50er-Serien ersetzt. TechPowerUp wies jedoch darauf hin, dass in den tatsächlichen Nutzungsszenarien vieler Spieler die GTX 1080 und das Flaggschiff GTX 1080 Ti immer noch im Einsatz sind, insbesondere bei 1080p- oder 1440p-Auflösung, und immer noch die Anforderungen der meisten Mainstream-Spiele erfüllen können. In der heutigen Zeit, in der in einem endlosen Strom neue Karten mit hohem Stromverbrauch und hohen Preisen auf den Markt kommen, ist diese Produktgeneration, die für ihren relativ „zurückhaltenden“ Stromverbrauch und ihre hervorragende Lebensdauer bekannt ist, ein Zeichen für das „Ende der Ära des Mooreschen Gesetzes“.