Der Open-Source-Peripheriehersteller Ploopy kündigte die Einführung eines neuen Mausprodukts an: Bean, eine kompakte, reisetaugliche Pointing-Stick-Maus. Es ist vom klassischen roten TrackPoint-Zeigestiftdesign auf ThinkPad-Computern inspiriert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Mäusen muss bei der Verwendung von Bean der Körper nicht auf dem Desktop bewegt werden. Benutzer steuern den Cursor über den roten Zeigestab, der sich in der Mitte der vier Tasten befindet, um ein präzises Zeigen zu erreichen.

Ploopy ist ein Unternehmen aus Kanada. Es wurden lediglich Preise in lokaler Währung bekannt gegeben. The Bean wurde auf der offiziellen Website zum Preis von 69,99 kanadischen Dollar vorbestellt, was etwa 51 US-Dollar entspricht. Das Produkt verfügt über eine vormontierte 3D-gedruckte Hülle, und Benutzer können in Zukunft Ersatzteile selbst drucken, um Reparatur und Personalisierung zu erleichtern. Unter dem Gehäuse verwendet Bean den hochempfindlichen Magnetsensor von Texas Instruments als Kern des Zeigestabs, der eine minimale Verschiebung von etwa 3 Mikrometern erkennen kann. Der physische Weg des Pointing Sticks kann 11 mm in alle Richtungen erreichen, was deutlich länger ist als der Verschiebungsraum des üblichen Red Dot Pointing Sticks in Notebook-Tastaturen. Die vier Tasten des
Bean verwenden Omron D2LS-21-Mikroschalter, die auch in einigen Logitech-Mausprodukten üblich sind. Gleichzeitig können Benutzer dank der vorinstallierten angepassten Ploopy-Version der QMK-Firmware wichtige Funktionen über VIA-Online-Tools vollständig anpassen, einschließlich der Einstellung komplexer Makrobefehle oder Mehrtastenkombinationen und deren Auslösung mit einem Klick.

Der Bean bietet jedoch keine drahtlose Konnektivität, was derzeit einer der offensichtlichsten Kompromisse bei diesem Gerät ist. Benutzer müssen ein USB-C-Datenkabel verwenden, um das Bean mit einem Laptop oder Tablet-Gerät zu verbinden, damit es ordnungsgemäß funktioniert. Dies bedeutet auch, dass Sie zwar hochgradig anpassbare und Open-Source-Funktionen erhalten, aber die Nutzungseinschränkungen akzeptieren müssen, die eine kabelgebundene Verbindung mit sich bringt.