Berichten zufolge führt Metas strategische Umstellung, vollständig auf künstliche Intelligenz zu setzen, zu Beschwerden unter den Mitarbeitern innerhalb des Unternehmens. Die Mitarbeiter stehen unter starkem internen Druck, da in den letzten Monaten mehrere Teams aufgrund der Neupriorisierung neu organisiert oder sogar aufgelöst wurden.

Interner Aufruhr verschärft sich
TAGPH12Seit Zuckerberg das Jahr 2026 zum „Jahr der KI-Effizienz“ erklärt hat, Meta hat die Rekrutierung von Nicht-KI-Positionen eingefroren und Tausende von Mitarbeitern KI-bezogenen Projekten zugewiesen. Ein berufsbegleitender Ingenieur verriet, dass jetzt „jeder KI in seine tägliche Arbeit integrieren muss, sonst ist er draußen.“ Auch die Standards zur Leistungsbeurteilung haben sich geändert, und der Beitrag von KI-Fähigkeiten ist viel höher als der von traditionellen Projekten.Anstieg des Arbeitsdrucks
Mitarbeiter beschweren sich im Allgemeinen über den exponentiellen Anstieg der Arbeitsbelastung. Um die Geschwindigkeit der Modelliteration zu erhöhen, forderte das Management eine Verkürzung des Produktfreigabezyklus, was dazu führte, dass das Team kontinuierlich Überstunden machen musste. Viele Mitarbeiter gaben an, dass sie an Wochenenden und spät in der Nacht dringende Aufgaben erhielten, die durch interne KI-Tools generiert wurden, und dass dieser Reaktionsmechanismus rund um die Uhr ihre Ruhezeit erheblich verkürzte. Darüber hinaus ist die Verteilung der Ressourcen äußerst ungleichmäßig – das GenAI-Team verfügt über „nahezu unbegrenzte Rechenleistung“, während einige Teams, die Kernanwendungen (wie die Grundfunktionen von Facebook) warten, aufgrund der Ressourcenumleitung mit enormen Engpässen konfrontiert sind.
Brain-Drain-Risiko und Managementeinstellung
Änderungen in der Gehaltsstruktur haben ebenfalls für Unzufriedenheit gesorgt. Langfristige Kapitalanreize für einige Mitarbeiter sind nun an die KI-Geschäftsmeilensteine des Unternehmens geknüpft und nicht mehr an die Gesamtleistung. Während Technologiegiganten wie Nvidia um die Abwerbung von Mitarbeitern konkurrieren, zeigen interne Umfragen, dass die Fluktuationsrate der Mitarbeiter in der KI-Abteilung in den letzten sechs Monaten auf etwa 18 % gestiegen ist.
Mit Zweifeln betonte der Chief Technology Officer von Meta bei einem internen Treffen, dass „die Transformationsphase unweigerlich von Schmerzen begleitet sein wird“ und warnte, dass „Mitarbeiter, die nicht bereit sind, sich auf die KI-Revolution einzulassen, erwägen können, ihren Job aufzugeben.“ Diese harte Haltung schürt die Angst und Unsicherheit der Mitarbeiter über die Zukunft zusätzlich.
Analysten wiesen darauf hin, dass Metas Dilemma einen allgemeinen Widerspruch widerspiegelt: Wenn KI zur primären strategischen Aufgabe wird, wie das Wohlergehen menschlicher Mitarbeiter und die Bedürfnisse der Unternehmensentwicklung in Einklang gebracht werden können, kann es im gesamten Silicon Valley einige Zeit dauern, bis die Antwort gefunden ist.