Bei der zukünftigen Produktplanung für die Apple Watch wird sich Apple mehr auf die Akkulaufzeit und die Verbesserung des Gesundheitssensors konzentrieren, anstatt biometrische Entsperrmethoden wie die Fingerabdruckerkennung für die Uhr einzuführen. Berichten zufolge ist Apple mit dem Entsperrerlebnis durch die Kopplung des iPhones immer noch zufrieden und hat keine dringenden Pläne, Touch ID zur Uhr hinzuzufügen.

Der Whistleblower Setsuna Digital veröffentlichte auf der sozialen Plattform Weibo einen Beitrag, in dem er die jüngsten Gerüchte widerlegte, dass die Apple Watch bald die biometrische Entsperrung unterstützen werde, und erklärte, dass Apple auf seiner Roadmap für tragbare Geräte weiterhin der Verbesserung der Akkukapazität und den Gesundheitsüberwachungsfunktionen Priorität einräumt. Er wies darauf hin, dass der Einbau eines Touch-ID-Sensors in den Rumpf nicht nur die Kosten der gesamten Maschine erhöht, sondern auch den begrenzten Innenraum weiter verengt, was sich wiederum auf die Batteriegröße auswirkt. Dieser Kompromiss steht derzeit nicht im Einklang mit Apples Produktpositionierung der Apple Watch.
Zuvor, im August letzten Jahres, entdeckte ein Entwickler im Systemcode eine Zeichenfolge, die vermutlich mit Touch ID zusammenhängt. Die Außenwelt spekulierte einst darüber, dass Apple versuchen könnte, der Apple Watch Series 12 oder der Apple Watch Ultra 4 eine Fingerabdruckerkennungsfunktion hinzuzufügen, einschließlich eines Fingerabdrucks unter dem Bildschirm oder integriert in die Seitentasten, ähnlich den Lösungen beim iPad mini und iPad Air. Nach den aktuellen Enthüllungen zu urteilen, hat sich diese Idee jedoch zumindest kurzfristig nicht zur Mainstream-Option von Apple durchgesetzt. Der relevante Code ähnelt eher einer Vorrecherche oder Reservierung als einem funktionalen Signal, das kurz vor der Implementierung steht.
Gemessen am Tempo des Industriedesigns gehen Quellen davon aus, dass es bei der Apple Watch 2026 voraussichtlich keine wesentlichen Änderungen im Erscheinungsbild geben wird und dass das gesamte Design-Update möglicherweise frühestens 2028 größere Anpassungen erfahren wird. Man geht davon aus, dass Apple bis dahin die Möglichkeit hat, modernste Gesundheitstechnologien wie die nicht-invasive Blutzuckermessung in seine neue Produktgeneration einzuführen. Allerdings befindet sich diese Technologie noch in einem frühen Stadium der Forschung und Entwicklung und ist noch lange nicht kommerziell verfügbar.
Angesichts der Tatsache, dass Akkulaufzeit und Gesundheitsfunktionen noch immer die Hauptkonkurrenzfaktoren tragbarer Geräte darstellen, scheint Apple beschlossen zu haben, die Produktion von „Tüpfelchen auf dem i“-Funktionen wie Touch ID vorübergehend auf Eis zu legen und begrenzten Platz und begrenzte Ressourcen in größere Akkus und mehr Gesundheitssensoren zu investieren. Für Benutzer bedeutet dies, dass künftige Generationen der Apple Watch eher zu tatsächlichen Verbesserungen der Tragedauer und der Tiefe der Gesundheitsüberwachung führen werden als zu störenden Änderungen bei den Entsperrmethoden.