Sony reagierte kürzlich auf die Frage der Erhebung einer Plattformprovision von 30 % im PlayStation Store und sagte, dass die Aufrechterhaltung eines Entwickler-Supportsystems „große Investitionen“ erfordere, was einer der wichtigen Gründe dafür sei, dass das Provisionsverhältnis beibehalten werden könne. Derzeit steht Sony vor einer Sammelklage. Der Kläger warf Sony vor, durch die Einschränkung der Vertriebskanäle von Spielen Dritter auf seiner Plattform ein Marktmonopol zu begründen.

Ist die „Sony-Steuer“ von 30 % angemessen? Offizielle Antwort zur PS-Plattformkommission: Die Unterstützung von 10.000 Entwicklern ist sehr kostspielig

Vor diesem Hintergrund erläuterten Sony-Führungskräfte kürzlich in einem Interview die Geschäftslogik hinter der 30-Prozent-Provision.

Laut Sony arbeiten derzeit 10.000 Entwickler und Publisher mit Sony zusammen und sind im PS5-Ökosystem aktiv. Zu diesem Zweck hat Sony innerhalb von Sony fünf spezielle Teams eingerichtet, die diese Partner unterstützen.

Sony sagte in dem Interview, dass es „eine enorme Investition“ sei, das System am Laufen zu halten, was einer der Gründe dafür sei, dass Geschäfte eine Gebühr von 30 % erheben.

Ist die „Sony-Steuer“ von 30 % angemessen? Offizielle Antwort zur PS-Plattformkommission: Die Unterstützung von 10.000 Entwicklern ist sehr kostspielig

Christian Svensson, Vizepräsident für Second-Party- und Third-Party-Content bei Sony, fügte hinzu: „Wenn wir auf die Geschichte von PlayStation zurückblicken, waren wir von Anfang an eine Plattform, die großen Wert auf das Third-Party-Ökosystem legte.“

In anderen relevanten Nachrichten sagte Sony in seiner jüngsten Ergebnispräsentation, dass KI die Zukunft des PlayStation-Gamings vorantreiben wird. Darüber hinaus geht der Kampf zwischen physischen und digitalen Versionen weiter – die Daten von Sony für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2025 zeigen, dass bis zu 85 % der PS5-Spieleverkäufe digitale Versionen sind und der Anteil physischer Versionen weiter sinkt.

Ist die „Sony-Steuer“ von 30 % angemessen? Offizielle Antwort zur PS-Plattformkommission: Die Unterstützung von 10.000 Entwicklern ist sehr kostspielig