Medienberichten vom 13. Mai zufolge hat Nvidia-CEO Jensen Huang bestätigt, sich der Delegation von US-Präsident Trump in China anzuschließen. Externe Analysten glauben, dass die Reise von Huang Renxun ein positives Signal gesendet hat und dass der einst stagnierende High-End-H200-Chiphandel mit künstlicher Intelligenz (KI) mit China voraussichtlich einen erheblichen Durchbruch erzielen wird.


Es wird berichtet, dass Huang Renxun nicht auf der zuvor vom Weißen Haus bekannt gegebenen Liste der mitreisenden Führungskräfte stand. Die ersten Kandidaten waren hauptsächlich Tesla-CEO Musk, Apple-CEO Cook und mehr als ein Dutzend Wirtschaftsführer. Quellen enthüllten, dass Trump Huang am Dienstag Ortszeit persönlich anrief, um die Einladung auszusprechen. Anschließend wurde beobachtet, wie Huang Jen-Hsun in Alaska an Bord der Air Force One ging, um der chinesischen Delegation zu folgen, und es wird erwartet, dass er am Mittwochabend (Pekinger Zeit) eintrifft.
Ein Sprecher von NVIDIA antwortete, dass Huang Renxun auf Einladung von Präsident Trump zur Teilnahme an dem Gipfel eingeladen worden sei, um die Verwirklichung relevanter US-Ziele zu unterstützen. Das Weiße Haus erklärte, dass sich der Zeitplan von Huang Renxun geändert habe und dass sein begleitender Besuch im Interesse beider Parteien sei.
Die plötzliche Änderung im Zeitplan von Huang Jen-Hsun löste auf dem Markt optimistische Erwartungen hinsichtlich einer Lösung der Sackgasse beim Export von High-End-Chips aus. Als Schwerpunkt des chinesisch-amerikanischen Technologiehandels hat die Zugangsfrage zu H200-Chips viel Aufmerksamkeit erregt. Zuvor trug der chinesische Markt etwa 13 % zum Jahresumsatz von Nvidia bei. Obwohl die USA den Verkauf von H200-Chips nach China Ende letzten Jahres und im Januar dieses Jahres offiziell genehmigt haben, wurden aufgrund von Verfahrenshindernissen wie zusätzlichen Bedingungen, unterschiedlichen Transaktionsbedingungen und behördlichen Genehmigungen noch keine Chips offiziell an chinesische Kunden geliefert.
Verantwortliche Verantwortliche vieler großer Cloud-Computing-Unternehmen und Serverhersteller in China sagten, dass der Besuch von Huang Renxun bei der Delegation ein klares Signal des Wandels sei und voraussichtlich den seit langem stagnierenden Beschaffungsprozess vorantreiben werde. US-Handelsminister Lutnick hat zuvor darauf hingewiesen, dass der behördliche Genehmigungsprozess der Hauptfaktor für den langsamen Fortschritt des damit verbundenen Handels ist.
Der Schritt löste jedoch auch Spaltungen innerhalb Washingtons aus. Einige Politiker, die eine harte Linie vertreten, befürchten, dass entsprechende Exporte die Technologieführerschaft der Vereinigten Staaten untergraben könnten. Relevante Forscher des Council on Foreign Relations (CFR) äußerten öffentlich Zweifel an Huang Jen-Hsuns Besuch in China und glaubten, dass der damit verbundene Handel den strategischen Vorteilen der Vereinigten Staaten schaden könnte.